Peya mit Doppel-Prominenz

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Alex Peya versucht mit Altstar Paes sein Glück

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Am 11. Mai gaben Alexander Peya und Oliver Marach das Ende ihrer sportlichen „Zusammenarbeit“ bekannt.
 
Knapp zwei Wochen später geht Österreichs Davis Cup-Duo beim zweiten Grand Slam-Turnier des Jahres mit jeweils anderen Partnern an den Start.
 
Marach mit dem Argentinier Horacio Zeballos, Peya mit dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten (1999) Leander Paes, wobei es v. a. Paes ist, der schon vor dem ersten gespielten Ball für Aufsehen sorgt.
 
21-jährige Karriere
 
Immerhin bringt es die Karriere des 38-jährige Inders mittlerweile schon auf 21 Jahre.
 
Die Highlights dabei waren u. a. der Australien Open-Sieg 2012, der Sieg bei den US Open und den French Open 2009, der US Open-Sieg 2006 etc.
 
Während des diesjährigen Turniers in Indian Wells feierte er mit seinem 600. Doppel-Match noch dazu ein spezielles Jubiläum.
 
Paes will "in die Geschichtsbücher" eingehen
 
„Ich spiele, um in die Geschichtsbücher einzugehen“, so Paes, „und um neue Rekorde aufzustellen.“
 
Diese beeindruckende Erfolgsstatistik ist es auch, die Peya „mit einer gewissen Ehrfurcht“ in seine Doppel-Premiere mit Paes gehen lässt. „Er hat schon oft bewiesen, dass er am Platz vieles richtig macht.“
 
Paes fragte Peya
 
Den ersten Schritt zum neuen Doppel hat dabei übrigens Paes gemacht. „Er hat mich gefragt“, so Alex Peya, „weil sein  Standardpartner Radek Stepanek in Paris nicht im Doppel antritt.“
 
Bei den French Open sind Peya / Paes an Nummer 7 gesetzt und bekommen es zum Auftakt mit Simone Bolelli (ITA, ATP 53) / Fabio Fognini (ITA, ATP 39) tun.
 
"Klassische Einzelspieler"
 
Eine lösbare Aufgabe? Peya: „Bolelli / Fognini sind zwei klassische Einzelspieler, die vermehrt von der Grundlinie spielen. Sie sind sehr gefährlich, waren 2011 bei den US Open immerhin im Semifinale.“
 
Da Peya / Paes bisher noch nie miteinander gespielt haben, lag der Schwerpunkt bei den täglich zwei Trainingseinheiten v. a. im Feintuning, „um uns speziell am Netz aufeinander abzustimmen.“
 
Der Untergrund in Roland Garros dürfte beiden Spieler liegen. Peya: „Hier in Paris ist der Sand sehr fein und hart. Das kommt mir entgegen.“
 
Peya wird bald Papa
 
Was auf den 31-jährigen Wiener und seine Frau Natascha demnächst ebenfalls zukommen wird, ist ein veränderter Tagesablauf im privaten Leben.
 
„Wir erwarten in dreieinhalb Wochen unser erstes Kind. Jetzt geht es schon auf die Zielgerade.“
 
Vor den künftigen Turnieren, so Peya, „wird das Taschenpacken dann noch schwieriger werden als es jetzt schon ist.“

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