Serena Williams lässt Sara Errani keine Chance

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Die Weltranglisten-Erste Serena Williams hat bei den French Open in Paris ohne Mühe das Halbfinale erreicht.

Die US-Amerikanerin gewann am Mittwoch in Paris ihr Viertelfinal-Match gegen Sara Errani aus Italien glatt 6:1, 6:3.

Die 33-Jährige, die den Sandplatz-Klassiker bisher zweimal (2002, 2013) gewonnen hat, verwandelte nach gerade einmal 65 Minuten ihren vierten Matchball.

Williams nun gegen Schweizerin

Die Weltranglisten-Erste aus den USA, die in den vorangegangenen drei Partien immer über die volle Distanz gehen musste, bekommt es nun mit Timea Bacsinszky zu tun.

Die an 23 gesetzte Schweizerin besiegte die Belgierin Alison Van Uytvanck mit 6:4, 7:5.

Das zweite Halbfinale lautet Ana Ivanovic (SRB-7) gegen Lucie Safarova (CZE-13). Ivanovic, 2008 in Paris siegreich, hatte sich am Dienstag gegen Elina Switolina aus der Ukraine durchgesetzt. Safarova bezwang die Spanierin Garbine Muguruza.

"Habe mich heute sehr wohl gefühlt"

"Ich habe mich heute sehr wohl gefühlt", sagte Williams nach ihrem neunten Sieg im neunten Duell mit Errani. Zuletzt hatte sich die derzeit beste Spielerin der Welt im Fed Cup gegen die Italienerin noch sehr schwergetan.

"Diese Erfahrung war sehr wichtig für mich, weil sie ihr Spiel gegen mich etwas umgestellt hat", sagte Williams, die mit Respekt in den Vergleich mit Bacsinszky geht. "Ich bewundere, was für eine Kämpferin sie ist."

Williams verwertet vierten Matchball

Gegen Errani war Williams dieses Mal von Beginn an hellwach. Nachdem sie in den drei Runden zuvor jeweils den ersten Satz abgegeben hatte, setzte sie die Italienerin gleich unter Druck.

Nach nur 27 Minuten ging der erste Durchgang an die Topfavoritin. Im zweiten Abschnitt konnte Errani die Partie zwar etwas offener gestalten, eine wirkliche Siegchance hatte die French-Open-Finalistin von 2012 aber nicht.

Nach 65 Minuten machte die 33-jährige Williams den Sieg mit ihrem vierten Matchball perfekt.

Steiler Aufstieg von Bacszinszky

Die 26-jährige Bacszinszky, die ihre Karriere vor ein paar Jahren eigentlich schon beendet hatte, schaffte es in ihren 20 bisherigen Grand-Slam-Turnieren nie über Runde drei hinaus.

Im vergangenen Jahr scheiterte sie in Roland Garros als Qualifikantin und Nummer 112 der Welt in der zweiten Runde. In der kommenden Woche wird sie im WTA-Ranking mindestens auf den 18. Rang nach vorne stoßen.

Hingis\/Mirza überraschend out

Die großen Titel-Favoriten im Damen-Doppelbewerb der French Open müssen überraschend im Viertelfinale die Segel streichen.

Die Weltranglisten-Ersten Martina Hingis (SUI) und Sania Mirza (IND) verlieren gegen die an sieben gereihte Paarung Bethanie Mattek-Sands/Lucie Safarova mit 5:7, 2:6.

Das amerikanisch-tschechische Duo bekommt es nun im Kampf um einen Platz im Endspiel mit den an neun gereihten Tschechinnen Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka zu tun.

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