Nadal souverän - Murray scheitert an Ferrer

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Rafael Nadal marschiert weiter scheinbar unaufhaltsam Richtung siebenten French-Open-Rekord-Triumph, mit dem er die schwedische Tennis-Legende Björn Borg endgültig überflügeln will.

Der 26-jährige Weltranglistenzweite bezwang am Mittwoch seinen spanischen Landsmann Nicolas Almagro problemlos 7:6(4),6:2,6:3 und steht damit ohne Satzverlust im Halbfinale des wichtigsten Sandplatz-Turniers der Welt.

50:1-Siege

Der Mallorquiner hält nun in Roland Garros bei einer imposanten Matchbilanz von 50:1-Siegen.

"Ich bin sehr zufrieden mit diesem Spiel, vor allem mit meinem Service. Ich habe zwar noch keinen Satz, ja nicht einmal meinen Aufschlag hier verloren, trotzdem ist jeder Tag hier ein echter Test für mich. Ich darf nie relaxt sein. Ich muss immer 100 Prozent mental und physisch da sein. Man darf sich keine Schwäche leisten gegen einen Mann wie Almagro, der einer der besten Sandplatzspieler der Welt ist", betonte Nadal.

Ferrer schaltet Murray aus

In der Vorschlussrunde trifft der Topfavorit und Titelverteidiger nun auf seinen Landsmann David Ferrer, der sich gegen den als Nummer vier gesetzten Schotten Andy Murray 6:4,6:7(3),6:3,6:2 durchsetzte.

Ferrer profitierte vor allem vom fehlerhaften Spiel seines Gegners, der das Match mit seinem 59. "unforced error" nach knapp vier Stunden beendete.

Halbfinale steht

"Das Match gegen Ferrer wird nun die nächste Herausforderung für mich", erklärte Nadal, der im "head to head" mit 15:4 klar die Nase vorne und die letzten vier Duelle mit dem Weltranglistensechsten gewonnen hat.

"Ich bin überglücklich, hier in Roland Garros erstmals im Semifinale zu stehen. Das ist sensationell", frohlockte David Ferrer, der weiß, dass er nun gegen Rafael Nadal vor einer "Mission Impossible" steht. "Er ist der beste Sandplatzspieler der Geschichte. Ich muss mein bestes Tennis spielen, um eine Siegchance gegen ihn zu haben."

Im anderen Halbfinale bekommt es der Weltranglistenerste Novak Djokovic aus Serbien mit dem Schweizer Grand-Slam-Turnierrekordsieger Roger Federer zu tun.

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