Paszeks Negativ-Serie geht auch in Paris weiter

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Das ÖTV-Debakel bei den French Open 2013 ist perfekt!

Nach Jürgen Melzer und Andreas Haider-Maurer ist auch für Tamira Paszek bereits in Runde eins Endstation.

Die 22-jährige Vorarlbergerin unterliegt der US-Amerikanerin Melanie Oudin mit 4:6, 3:6. Im zweiten Satz gibt die Dornbirnerin eine 3:0-Führung aus der Hand.

Für Paszek ist es im zwölften Spiel dieser Saison die elfte Niederlage. In Paris schaffte sie es seit dem Jahr 2007 nicht mehr in die zweite Runde (1:6-Bilanz).

Break-Festival

Paszek gegen Oudin war ein Break-Festival, 14 der 19 gespielten Games gingen nicht an die Aufschlägerin.
 
In Satz eins entschied ein einziges durchgebrachtes Service-Game, denn außer dem Spiel zum 3:2 von Oudin gab es nur Game-Gewinne der Rückschlägerin.
 
In Satz zwei brachte Paszek das einzige Mal im Match ihren Aufschlag durch, gab die frühe 2:0-Führung aber noch aus der Hand.
 
Einziger Sieg bei Australian Open
 
Nach dieser in 96 Minuten fixierten Niederlage hält die 22-Jährige heuer bei zehn Erstrunden-Niederlagen.
 
Ihren einzigen Sieg holte sie am 14. Jänner in Runde eins der Australian Open in drei Sätzen gegen die Schweizerin Stefanie Vögele.
 
"Eigentlich war es noch eines meiner besseren Matches der letzten Zeit", meinte Paszek, "von der Spielweise her und weil ich mich körperlich endlich besser fühle."
 
"Es ist einfach ein Seuchenjahr"
 
Das ändert aber nichts daran, dass das Jahr für die ÖTV-Nummer eins bisher katastrophal verlaufen ist.
 
"Es ist einfach ein Seuchenjahr bisher. Aber ob ich in den Top 100 stehe oder nicht, ist egal. Ich werde weiter hart arbeiten."
 
Gegen Oudin habe sie sich nicht getraut, nach einem guten Ball so weiterzuspielen, aggressiv zu sein. "Ich habe immer gezweifelt. Es hat eben alles mit Selbstvertrauen zu tun."

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