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Wieder erwischt es eine Williams zum Paris-Auftakt

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Bei den French Open in Paris ist nach der ersten Runde nur noch eine Williams übrig.

Die Weltranglisten-Erste Serena setzte sich am Sonntag mit einem souveränen 6:0, 6:1-Erfolg über die Georgierin Anna Tatishvili im Einzugstempo durch.

Schwester Venus unterlag indes der Polin Urszula Radwanska nach drei hartumkämpften Sätzen mit 6:7(5), 7:6(4) und 4:6. Für die bald 33-Jährige war es bei ihrem 59. Major-Turnier ihre fünfte Erstrunden-Pleite.

Bereits im Vorjahr war für Venus in der ersten Paris-Runde Endstation gewesen. Damals scheiterte sie an Radwanskas Schwester Agnieszka verloren.

Auch Serena hat schlechte Paris-Erfahrungen

Turnier-Favoritin Serena trifft nun auf die französische Lokalmatadorin Caroline Garcia, die sich gegen die Ukrainerin Yuliya Beygelzimer durchsetzt.

Im Vorjahr schied die jüngere Williams-Schwester in Roland Garros sensationell in der ersten Runde aus. Die 15-fache Grand-Slam-Gewinnerin musste sich damals der Französin Virginie Razzano geschlagen geben.

Platz-Interview auf französisch

Nach der Partie überraschte Williams, als sie das Platz-Interview auf französisch hielt. "Das wollte ich schon im letzten Jahr machen, da kam es dann aber leider nicht dazu."

"Ich spreche eigentlich schon seit einigen Jahren französisch. Ich habe aber nicht viel Selbstvertrauen, deshalb habe ich mich bislang noch nicht getraut", erklärte die US-Amerikanerin.

Vorjahres-Finalistin Errani ebenfalls souverän

Hart zu kämpfen hatte hingegen Anastasia Pavlyuchenkova: Die Russin zwingt die Tschechin Andrea Hlavackova erst mit 4:6, 7:6 (5), 6:4 in die Knie.

Vorjahresfinalistin Sara Errani (ITA-5) startete mit einem klaren 6:1,6:2-Erfolg über Arantxa Rus (NED) in die French Open.

"Letztes Jahr habe ich ein unglaubliches Turnier gespielt, es war das beste Turnier meines Lebens", so Errani.

"Ich will aber nicht allzuviel darüber nachdenken. Ich will einfach wieder ein gutes Turnier spielen und mich voll auf mein Tennis konzentrieren."

Ivanovic mit Problemen

Ana Ivanovic (SRB-14) hatte mit Petra Martic (CRO) zwischenzeitlich ihre Schwierigkeiten, siegte am Ende aber 6:1, 3:6, 6:3.

Nadia Petrova (RUS/11) unterlag überraschend Monica Puig aus Puerto Rico mit 6:3, 5:7, 4:6.

Federer problemlos

Bei den Herren gewann Roger Federer in der ersten Runde 6:2, 6:2, 6:3 gegen den spanischen Qualifikanten Pablo Carreno-Busta.

Der Schweizer Weltranglisten-Zweite trifft nun entweder auf den Inder Somdev Devvarman oder mit Daniel Munoz-De La Nava erneut auf einen Spanier.

Der an 25 gesetzte Franzose Jeremy Chardy besiegte den Deutschen Benjamin Becker 6:4, 6:2, 7:5

David Ferrer (ESP/4) zog mit einem 6:4, 6:3, 6:4-Erfolg über Marinko Matosevic (AUS) in die 2. Runde der French Open ein.

Sam Querrey (USA/18) besiegte den Slowaken Lukas Lacko mit 6:3, 6:4, 6:4. Andreas Seppi (ITA/20) musste bei seinem 6:7 (4), 6:4, 6:3, 6:7 (2), 6:4-Erfolg über Leonardo Mayer (ARG) über die volle Distanz gehen.

Raonic schlägt Malisse

Der an 14 gereihte Kanadier Milos Raonic behielt gegen den Belgier Xavier Malisse 6:2, 6:1, 4:6, 6:4 die Oberhand.

Kevin Anderson (RSA-23) setzt sich beim mit 21,017 Mio. Euro dotierten Grand-Slam-Turnier gegen Illya Marchenko (UKR) 6:3, 7:5, 6:4 durch.

Hewitt fordert Simon alles ab

Einen harten Kampf lieferten sich der an 15 gesetzte Gilles Simon und der ehemalige Weltrangliste-Erste Lleyton Hewitt.

Der australische Tour-Oldie gewann die ersten beiden Sätze 6:3, 6:1. Simon kam danach aber immer besser ins Spiel und sah bei 6:4, 6:1, 5:0 schon wie der sichere Sieger aus.

Doch der für seinen Kampfgeist berüchtigte Hewitt fightete sich auf 5:5 zurück. Bei 5:6 musste er dann aber doch noch den entscheidenden Aufschlagverlust hinnehmen.

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