Cibulkova eliminiert Azarenka

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Cibulkova schlägt zweifache Siegerin Azarenka

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An der Stätte ihres bislang größten Erfolgs scheint Dominika Cibulkova wieder zu alter Stärke zu finden.

Die Vorjahres-Finalistin aus der Slowakei besiegte am Montag im Achtelfinale der Australian Open die ehemalige Weltranglisten-Erste Victoria Azarenka 6:2, 3:6, 6:3.

Die 25-jährige Weißrussin triumphierte 2012 und 2013 in Melbourne, fiel allerdings im vergangenen Jahr wegen zahlreicher Verletzungen aus den Top 40 heraus.

Formkurve zeigt nach oben

"Ich kam heute mit wunderschönen Erinnerungen in die Rod Laver Arena", so Cibulkova, die seit Wimbledon in einem hartnäckigen Formtief steckte.

Von 18 Spiele gewann sie gerade einmal sechs. Nun zeigt die Formkurve wieder steil nach oben.

"Ich habe heute wirklich ein extrem gutes Match gespielt. Das war hochklassiges Tennis. Ich habe in fast allen Situationen das Richtige gemacht."

Cibulkova nun gegen Williams

Im Viertelfinale trifft Cibulkova nun auf die topgesetzte US-Amerikanerin Serena Williams

Der US-Superstar wies die Spanierin Garbine Muguruza nach anfänglichen Problemen mit 2:6, 6:3, 6:2 doch noch relativ klar in die Schranken.

Auch Schwester Venus siegt

Nach Schwester Serena schaffte auch Venus Williams den Sprung ins Viertelfinale.

Die 34-jährige US-Amerikanerin besiegte in der ersten "Night Session" die an sechs gesetzte Polin Agnieszka Radwanska nach einem harten Kampf mit 6:3, 2:6, 6:1. Erst in der Schlussphase schwanden bei Radwanska die Kräfte.

Williams bekommt es nun mit Landsfrau Madison Keys zu tun, die mit Madison Brengle eine weitere US-Amerikanerin mit 6:2, 6:4 aus dem Bewerb wirft.

Djokovic bewahrt Nerven

Novak Djokovic zog im letzten Spiel des Tages mit einem knappen 6:4, 7:5, 7:5-Erfolg über den Luxemburger Gilles Muller ins Viertelfinale der Australian Open ein.

Der serbische Weltranglisten-Erste hatte mit den starken Aufschlägen seines Kontrahenten einige Probleme, bewahrte aber bei den entscheidenden Punkten zu Satz-Ende jeweils die Nerven.

Djokovic trifft nun auf den acht gesetzten Kanadier Milos Raonic, der den an zwölf gereihten Spanier Feliciano Lopez mit 6:4, 4:6, 6:3, 6:7 (7), 6:3 in die Knie zwang.

Nishikori souverän gegen Ferrer

US-Open-Finalist Kei Nishikori zeigt sich weiterhin in ausgezeichneter Verfassung.

Der 25-jährige Japaner feierte im Achtelfinale einen souveränen 6:3, 6:3, 6:3-Erfolg über den an neunter Stelle gesetzten Spanier David Ferrer.

Nishikori steht damit in Melbourne zum zweiten Mal nach 2012 unter den letzten acht Spielern. Dort bekommt er es diesmal mit Stan Wawrinka zu tun.

Wawrinka dreht 0:5 im Tiebreak

Der Titelverteidiger zwang den Spanier Guillermo Garcia-Lopez nach etwas über drei Stunden mit 7:6 (2), 6:4, 4:6, 7:6 (8) in die Knie.

Im vierten Satz lag der Schweizer im Tiebreak bereits mit 0:5 zurück, ehe er das Blatt nach der Abwehr von fünf Satzbällen doch noch wenden konnte.

"Das 0:5 war natürlich ein schlechter Start", scherzte Wawrinka bei der anschließenden Pressekonferenz. "Ich habe gewusst, dass er bei 5:6 nervös werden würde. Und da habe ich dann einen sehr guten Passierball gespielt."

Revanche für US-Open-Aus

Im vergangenen Jahr verlor Wawrinka bei den US Open einen vierstündigen Fünf-Satz-Kampf gegen Nishikori und vergab dabei sogar eine 2:1-Satz-Führung. Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf wird der Eidgenosse in das neuerliche Duell mit dem Japaner gehen.

"Er ist ein schwieriger Spieler, der sich im vergangenen Jahr stark verbessert hat. Er nimmt den Ball sehr früh und gibt dir dadurch nicht sehr viel Zeit", so Wawrinka.

"Es wird vor allem auf meinen Aufschlag und meine Aggressivität von der Grundlinie ankommen."

Marach ausgeschieden

Mit Oliver Marach musste sich am Montag der letzte Österreicher aus dem Doppelbewerb der Australian Open verabschieden.

Der 34-jährige Grazer verlor im Achtelfinale mit seinem neuseeländischen Partner Michael Venus 4:6, 2:6 gegen die beiden Italiener Simone Bolelli und Fabio Fognini.

Nummer-1-Paare ebenfalls out

Marach befindet sich allerdings in guter Gesellschaft: Auch für die topgesetzten Bryan-Brüder Bob und Mike ist im Achtelfinale Endstation. Die Titelfavoriten unterlagen der britisch-rumänischen Paarung Dominic Inglot/Florin Mergea mit 6:7 (4), 3:6.

Und auch bei den Damen geht das Viertelfinale ohne Nummer eins über die Bühne: Die topgreihten Italienerinnen Sara Errani und Roberta Vinci verloren gegen die beiden Deutschen Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld mit 3:6, 6:4, 5:7.

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