Aufmacherbild

Andy Murray triumphiert in Shanghai

Andy Murray ist der Mann der Stunde auf der ATP-Tour.

Der 24-jährige Schotte fuhr am Sonntag in Shanghai seinen dritten Turniersieg in Serie ein. Murray wird damit in der am Montag erscheinenden Weltrangliste den Schweizer Roger Federer als Nummer drei ablösen.

Das Finale des mit 3,24 Mio. Dollar dotierten Masters-1000-Turniers in China gegen den Spanier David Ferrer entschied Murray mit 7:5,6:4 für sich.

Dritter Titel in Folge

Zuvor hatte Murray bereits in Bangkok und Tokio triumphiert. Seine bisher letzte Niederlage datiert vom 10. September - im Halbfinale der US Open in vier Sätzen gegen Rafael Nadal, dem er im Entscheidungssatz des Finales von Tokio in der Vorwoche nur fünf Punkte, geschweige denn ein Game, gelassen hatte.

Gegen Nadals Landsmann Ferrer tat sich Murray etwas schwerer, lebte aber von seinem sehr starken Service.

"Ich will meinen Lauf fortsetzen", erklärte der aktuelle Überflieger, der schon im Vorjahr in Shanghai gewonnen hatte.

"Ich bin sehr glücklich damit, wie ich im Moment spiele." Murray hält bei insgesamt 21 Turniersiegen, fünf davon in dieser Saison.

Major hat er noch keines gewonnen, dafür will er das Jahr erstmals vor Federer als Nummer drei der Welt abschließen. Saisondominator Novak Djokovic und Nadal sind außer Reichweite.

"Ich muss mehr Spiele gewinnen"

"Man will Erster sein, das war nach den US Open aber außer Reichweite", erklärte Murray. Die derzeitige Form sei sehr gut. "Mein Ziel ist aber noch nicht erreicht, ich muss mehr Spiele gewinnen", betonte der Brite.

Für das Masters in London ist er längst qualifiziert. Vor Heimpublikum könnte sich Murray Ende November auch über die bisher ausgebliebenen Grand-Slam-Ehren hinwegtrösten.

Stosur verliert Finale in Oasaka

Ihr erstes Major hat zuletzt in New York die Australierin Samantha Stosur gewonnen, im Finale des WTA-Turniers in Osaka musste sich die 27-Jährige Marion Bartoli aber klar 3:6 und 1:6 geschlagen geben.

Die Französin wahrte mit ihrem zweiten Turniersieg in dieser Saison auch noch ihre Minichance auf das Masters. Dafür müsste Bartoli aber auch das nächste Turnier in Moskau gewinnen und die Polin Agnieszka Radwanska ihr Auftaktspiel verlieren.

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»