Aufmacherbild

Gael Monfils wehrt einen Matchball ab

Gael Monfils steht nach einem 6:4, 3:6, 7:6 (6)-Erfolg über den US-Amerikaner John Isner im Endspiel des ATP-Turniers von Washington.

Im Tiebreak wehrte der topgesetzte Franzose bei 5:6 einen Matchball ab.

"Schwere Partie im Kopf"

"Es war vor allem im Kopf eine schwere Partie", atmete der 24-jährige Monfils nach dem knappen Sieg über den Aufschlag-Kanonier auf.

Die Partie musste zudem wegen Regens zwei Mal unterbrochen werden.

"Ich habe mich heute beinahe so gefühlt, als ob ich in Wimbledon wäre", scherzte der Franzose aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse.

3:3 im Head-to-Head

Im Head-to-Head glich er gegen den 26-jährigen Isner auf 3:3 aus. Alle bisherigen Begegnungen wurden übrigens auf Hardcourt ausgetragen.

Finalgegner des Weltranglisten-Siebenten ist nun am Sonntag Radek Stepanek.

Stepanek schlägt Melzer-Bezwinger

Der Tscheche wies Melzer-Bezwinger Donald Young mit 6:3, 6:3 in die Schranken.

Der Ehemann von Nicole Vaidisova machte bei eigenem Aufschlag 75 Prozent der Punkte. Nach nur 79 Minuten stellte der 32-Jährige seinen ersten Finaleinzug seit Brisbane 2010 sicher.

"Das fühlt sich großartig an"

"Das fühlt sich natürlich großartig an. Nach eineinhalb Jahren wieder in einem Endspiel zu stehen ist eine schöne Sache", freute sich der Tscheche, der insgesamt schon vier Turniersiege auf dem Konto hat.

"Ich bin mit viel Selbstvertrauen in dieses Match gegangen, weil ich schon zuvor drei Linkshänder in Folge geschlagen habe", sagte Stepanek.

Stepanek im Finale Außenseiter

"Ich habe versucht, aggressiv zu spielen, beim zweiten Aufschlag zu attackieren und ihn dadurch unter Druck zu setzen. Ich glaube, dass ich die Partie immer unter Kontrolle hatte."

Ins Finale geht Stepanek nun allerdings als Außenseiter ins Rennen.

Von den sieben bisherigen Partien gegen Monfils konnte der Weltranglisten-54. nur zwei gewinnen. (Head-to-Head)

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»