Dominic Thiem viertbester Österreicher aller Zeiten

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Jetzt ist es offiziell.

Dominic Thiem verbessert sich in der neuen ATP-Weltrangliste um drei Positionen und liegt auf Rang 18.

Nach seinen Titeln in Umag und Gstaad sowie dem Halbfinaleinzug beim Heim-Turnier in Kitzbühel erreicht der 21-Jährige ein neues Karriere-Hoch.

Viertbester Österreicher aller Zeiten

Doch nicht nur das: Nur drei Österreicher waren in der Weltrangliste jemals besser platziert als der Lichtenwörther.

Thomas Muster lachte 1996 von der Spitze des Rankings, Jürgen Melzer zog vor vier Jahren als Achter in die Top 10 der Tennis-Welt ein.

Gilbert Schaller schaffte es in seiner Laufbahn einen Platz höher. Der ehemalige Davis-Cup-Kapitän erreichte vor mittlerweile 20 Jahren den 17. Platz.

Thiem liegt mit Horst Skoff, der es ebenfalls zu Position 18 schaffte, auf Rang vier der rot-weiß-roten Rangliste. Andere ÖTV-Granden wie Stefan Koubek oder Alexander Antonitsch schafften nie eine derart gute Platzierung.

Klingende Namen hinter Thiem

Wie gut der 18. Rang wirklich ist, sieht man daran, welche klingenden Namen hinter Thiem gereiht sind.

Feliciano Lopez (21.), Ivo Karlovic (23.), Jo-Wilfried Tsonga (24.) oder Kitzbühel-Sieger Philipp Kohlschreiber (28.) liegen allesamt hinter dem ÖTV-Youngster.

Um ein Haar wäre der ÖTV-Youngster der drittbeste Österreicher der Geschichte geworden. Der Bulgare Grigor Dimitrov liegt mit gleicher Punkteanzahl vor dem Niederösterreicher.

Grund für Rückreihung

Beide halten bei 1.655 Zählern, dennoch wird Dimitrov vor Thiem gereiht.

Grund dafür sind die Bewertungsgrundlagen bei Punktegleichstand im Ranking. Bei gleicher Anzahl der Gesamtpunkte werden die errungenen Zähler bei Grand-Slam-Turnieren und ATP-1000-Turnieren herangezogen.

Während Dimitrov bei den "großen" Events 2015 stolze 775 Zähler sammelte, waren es bei Thiem nur 390. Deshalb ist der Bresnik-Schützling die Nummer 18 und nicht die Nummer 17 der Welt.

Sollten diese Punkte ebenfalls gleich sein, kommt die Anzahl der absolvierten Turniere ins Spiel. Wer weniger Turniere gespielt hat, wird vorne gereiht. Auch hier hätte Thiem (28 Turniere gespielt) gegenüber Dimitrov (21) das Nachsehen.

Isner macht großen Sprung

An der Spitze tut sich wenig. Novak Djokovic (SRB) führt weiterhin vor Roger Federer (SUI) und Andy Murray (GBR).

Der Japaner Kei Nishikori tauscht nach seinem Washington-Titel mit Stan Wawrinka (SUI) die Plätze und ist Vierter. Sein Finalgegner John Isner (USA) macht einen riesigen Sprung von der 18. an die zwölfte Stelle.

Name

Datum

ATP-Titel

Beste Weltranglistenplatzierung

Thomas Muster

12.2.1996

44

1

Jürgen Melzer

18.4.2011

5

8

Gilbert Schaller

16.10.1995

1

17

Dominic Thiem

10.8.2015

3

18

Horst Skoff

1.1.1990

4

18

Stefan Koubek

13.3.2000

3

20

Peter Feigl

1980

3

36

Hans Kary

1976

1

37

Alexander Antonitsch

9.7.1990

1

40

Rang

Name

Nation

Punkte

1.

Novak Djokovic

Serbien

13755

2.

Roger Federer

Schweiz

9065

3.

Andy Murray

Großbritannien

7840

4.

Kei Nishikori

Japan

6025

5.

Stan Wawrinka

Schweiz

5745

6.

Tomas Berdych

Tschechische Republik

5140

7.

David Ferrer

Spanien

4295

8.

Marin Cilic

Kroatien

3585

9.

Rafael Nadal

Spanien

3500

10.

Milos Raonic

Kanada

3275

11.

Gilles Simon

Frankreich

2765

12.

John Isner

USA

2180

13.

Richard Gasquet

Frankreich

2105

14.

David Goffin

Belgien

2045

15.

Gael Monfils

Frankreich

1975

16.

Kevin Anderson

Südafrika

1955

17.

Grigor Dimitrov

Bulgarien

1655

<span style=\'color: #ff0000;\'>18.

Dominic Thiem

Österreich

1655

19.

Viktor Troicki

Serbien

1629

20.

Roberto Bautista-Agut

Spanien

1555

21.

Feliciano Lopez

Spanien

1530

22.

Tommy Robredo

Spanien

1495

23.

Ivo Karlovic

Kroatien

1495

24.

Jo-Wilfried

Frankreich

1475

25.

Andreas Seppi

Italien

1465

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