Federer lässt im 101. Finale nichts anbrennen

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Der Schweizer Roger Federer hat am Sonntag erstmals in dieser Tennis-Saison als Turniersieger angeschrieben.

Der 30-Jährige setzte sich im ATP-500-Event in Rotterdam im Finale topgesetzt gegen Juan Martin del Potro (3) doch unerwartet klar 6:1; 6:4 durch.

Es ist Federers 71. Turniersieg, 30 weitere Male ist er in Endspielen gestanden. Sein argentinischer Gegner wiederum verpasste seinen überhaupt ersten Hallen-Titel.

Mit Blitzstart zum Sieg

Del Potro hatte im Turnier die besseren Leistungen geboten, im Viertel- und Halbfinale nur insgesamt fünf Games abgegeben. Zudem war er im davor einzigen Finalduell der beiden bei den US Open 2009 erfolgreich geblieben.

Am Sonntag hatte der Weltranglisten-Dritte den Südamerikaner nach einem mühevollen Halbfinalsieg gegen den Russen Nikolay Davydenko aber gut im Griff, wie bereits beim Dreisatzsieg im Australian-Open-Viertelfinale.

Federer war im ersten Satz schon 5:0 vorangelegen, ehe Del Potro noch das Ehrengame gelang. Im zweiten Durchgang hielt der Weltranglisten-Zehnte besser mit, ließ jedoch hier fünf seiner insgesamt sieben Breakchancen aus.

Federer reichte ein Break im siebenten Game dieses Satzes. Er holte nach 86 Minuten bei seinem siebenten Rotterdam-Antreten seinen zweiten Titel bzw. verteidigte quasi den 2005 gewonnenen erfolgreich.

Federer mit 37 noch akitv?

"Ich hoffe, dass es nicht wieder sieben Jahre dauert, bis ich wiederkomme", meinte Federer in Bezug auf das vom ehemaligen niederländischen Topspieler Richard Krajicek organisierten Turnier.

"Aber andererseits wäre das auch ein gutes Zeichen, da ich da ja auch mit 37 Jahren noch spielen würde."

Del Potro verpasste seinen zehnten Titel, zuletzt war der 23-Jährige Ende Oktober in Wien als Finalverlierer vom Court gegangen.

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