Ende gut, alles gut

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Peya/Soares gewinnen nach Abwehr eines Matchballs

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Alexander Peya und Bruno Soares haben am Montag zumindest einmal den Grundstein für einen möglichen Aufstieg ins Semifinale bei den ATP-World-Tour-Finals in London gelegt.

Das als Nummer drei gesetzte österreichisch-brasilianische Duo rang im ersten Match der Doppel-Gruppe A Jean-Julien Rojer/Horacio Tecau (NED/ROM-5) nach 87 Minuten mit 6:3,3:6,12:10 nieder.

Peya/Soares mussten dabei im Match-Tiebreak bei 9:10 einen Matchball abwehren und verwerteten selbst bei 11:10 den zweiten Matchball zum ersten Gruppensieg.

Warten auf die Gegner

Rojer/Tecau haben in diesem Jahr immerhin acht ATP-Titel gewonnen.

Im zweiten Gruppenspiel setzt es für die Topfavoriten Bob und Mike Bryan (USA-1) gegen Lukasz Kubot/Robert Lindstedt (POL/SWE-8) eine 6:7 (3) und 3:6-Niederlage.

Der 34-jährige Wiener Peya und sein südamerikanischer Partner haben nun einen Ruhetag, ehe es am Mittwoch weitergeht. Die nächsten Gegner wurden von der ATP noch nicht bekanntgegeben.

Peya wehrt Matchball ab

Die leicht favorisierten Peya/Soares waren zuletzt auf der Tour gleich dreimal in ihrem ersten Match gescheitert, nun haben sie wichtiges Selbstvertrauen für den Showdown der acht besten Doppel in der O2-Arena gesammelt.

Peya/Soares schafften im ersten Satz das entscheidende Break zum 5:3, Alex Peya musste dann aber im zweiten Durchgang selbst den Aufschlag zum 2:4 abgeben. Dies bedeutete kurz später den Satzgleichstand.

Der Match-Tiebreak verlief dann spannend, Peya/Soares standen nach vergebenem Matchball bei 9:10 selbst vor dem Aus.

Gute Erinnerungen

Dann gelang dem Duo aber doch noch der wichtige Sieg im Kampf um einen der zwei ersten Gruppen-Plätze.

Platz eins oder zwei sind nötig, um das angestrebte Ziel, zumindest einmal das Halbfinale zu erreichen.

Im Vorjahr waren der Wiener und der Brasilianer erstmals für das prestigeträchtige Saisonfinale in der prächtigen Arena in London qualifiziert und erst im Halbfinale ausgeschieden.

Peya erleichtert

Alexander Peya war nach dem Auftakt-Sieg freilich erleichtert: "Das war ein sehr enges Match. Wir sind sehr gut gestartet, haben eineinhalb Sätze sehr gut gespielt und dann Mitte des zweiten Satz zwei enge Games verloren von 2:2 auf 2:4, das hat das Ganze ein bisschen gedreht", rekapitulierte Peya.

Im Entscheidungs-Satz könne man dann "sowieso nur mehr hoffen". "Wir waren 5:1 vorne. Aber so ein Champions-Tiebreak ist einfach länger als ein normaler Tiebreak, da kann so etwas passieren. Am Ende haben wir einen Matchball abgewehrt und noch gewonnen. Da sind wir natürlich überglücklich."

"Auftaktsieg schon sehr, sehr wichtig"

Der 34-jährige Wiener, der mit seiner Frau Natascha und Sohn Noah nach London gereist ist, freute sich, wollte dem Auftaktsieg aber noch nicht zu große Bedeutung beimessen.

"Das heißt noch nicht viel. Wir haben uns auch letztes Jahr qualifiziert und haben das erste Match verloren. Insofern hat noch jeder Chancen. Aber es ist natürlich gut für unser Selbstvertrauen, gerade jetzt, nachdem wir dreimal in der ersten Runde verloren haben. Da ist so ein Auftaktsieg schon sehr, sehr wichtig."

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