Das Duell der Busenfreundinnen

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Novak Djokovic in der Krise?

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"Golden Masters" verpasst - Djokovic in der Krise?

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Cincinnati ist und bleibt kein guter Boden für Novak Djokovic.

Der Weltranglisten-Erste schied beim ATP-1000-Turnier in Ohio bereits im Achtelfinale aus. Er unterlag dem Spanier Tommy Robredo 6:7(6) und 5:7.

Mal wieder. Denn die "Western & Southern Open" waren bisher kein guter Boden für den Serben.

"Golden Masters" muss warten

Das Masters-Turnier von Cincinnati ist das einzige, das der 27-Jährige noch nie gewinnen konnte.

Jene derselben Kategorie in Indian Wells, Monte Carlo, Miami, Rom, Madrid, Montreal/Toronto, Shanghai und Paris konnte er schon für sich entscheiden.

Mit einem Sieg hätte der "Djoker" das "Karriere-Golden-Masters" perfekt machen können. Doch auch heuer gelang es ihm nicht, den schwarzen Fleck auszuradieren.

Djokovic in der Krise?

Vier Mal war er schon ganz knapp dran, in Cincinnati zu gewinnen. 2008, 2009, 2011 und 2012 unterlag er jeweils im Finale.

Letztes Jahr musste er sich John Isner im Viertelfinale geschlagen geben. Während die Vorjahres-Niederlage überraschend und unerwartet kam, ist das diesjährige Aus weniger schockierend.

Denn "Nole" agiert nicht in Höchstform. Bereits in Toronto schied er mit einem 2:6,2:6 sang und klanglos gegen Jo-Wilfried Tsonga aus.

Robredo wird sich auch lange nach seiner Karriere an diesen Sieg erinnern

Bei all dem Jubel könnte man glatt meinen, der 32-Jährige habe das Turnier bereits gewonnen. So weit ist er aber noch lange nicht.

Im Viertelfinale wartet Landsmann David Ferrer. Auch gegen den Weltranglisten-Sechsten will Robredo überraschen: "Ich bin ja noch im Turnier, also ist das wichtigste, weiterhin zu gewinnen."

Talfahrt seit Hochzeit

Gewinnen will auch Djokovic bald wieder. In der aktuellen Verfassung wird es allerdings schwer, seinen zweiten US-Open-Titel nach 2011 einzufahren.

Fehlt dem Serben etwa der Turnier-Rhythmus? Vier Tage nach seinem Wimbledon-Sieg legte er eine Pause ein, in der er seine langjährige Freundin Jelena Ristic heiratete.

Erst in Toronto kehrte der "Djoker" auf die Tour zurück. In seinem ersten Turnier als Ehemann unterlag er Tsonga, in seinem zweiten nun Robredo.

Zwei Siege und zwei Niederlagen lautet die Bilanz seit der Eheschließung - eine ungewöhnlich schlechte Statistik für einen Mann seiner Klasse.

Doch Djokovic wäre nicht Djokovic, wenn er nicht pünktlich zum letzten Grand Slam des Jahres zur Höchstform aufläuft.

 

Matthias Nemetz

"Das war einfach schlecht"

"Es sind einfach viele, viele Dinge, die in den letzten zwei Wochen nicht funktioniert haben", musste sich der Rechtshänder nach der Niederlage gegen Robredo eingestehen.

"Das war einfach schlecht. Es ist bedauerlich, aber es ist mehr als offensichtlich, dass ich nicht einmal ansatzweise auf dem Niveau spiele, auf dem ich spielen sollte."

Eines will er aber nicht machen: Den Kopf in den Sand stecken. "Ich muss weiter arbeiten und versuchen, für die US Open besser zu werden", übte er sich in Durchhalteparolen.

Robredo wird "ewig daran denken"

Durchhalteparolen hat sein Bezwinger nicht nötig. Tommy Robredo feierte einen seiner größten Karriere-Siege.

Der Spanier konnte erst zum zweiten Mal die Nummer eins der Welt besiegen. Entsprechend groß war nach dem Triumph die Freude: "Es ist nur zwei Mal in den 13, 14 Jahren meiner Karriere passiert, also bin ich sehr, sehr glücklich. Ich werde mich auch nach meiner Karriere immer an Momente wie diesen erinnern."

"Ich konnte Hewitt in Paris vor langer Zeit besiegen und jetzt Djokovic. Wenn ich meine Karriere beendet habe und mit Freunden zusammensitze, werde ich mich daran erinnern. Ich werde ewig daran denken."

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