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Wer bezwingt das "Monster" in Planica?

Nach dem "Sturm auf den Kulm" ist vor Planica.

Am 22. September stellen sich 400 wagemutige Läufer der Herausforderung "Velikanka", wie die Skiflugschanze in Slowenien genannt wird.

Damit nimmt die geplante "Vier-Schanzen-Tournee" weiter Formen an.

Gipfelsturm auf allen Vieren

Gestartet wird im 400-m-Rennen im „Full Distance“-Einzelbewerb (100 Damen, 200 Herren), sowie in der 4 mal 100 Meter Staffel (25 Startplätze).

Bei den Herrren müssen sich die Finalplätze erst in einem Qualifikationslauf erkämpft werden.

Nach dem Start über den Aufsprung folgt eine Rampe vom Vorbau auf den Schanzentisch und in der Anlaufspur geht es schlussendlich bis ins Ziel.

Dort wo im Winter die Skiflieger auf weit über die 200 m segeln, werden die Läufer ihren "Gipfelsturm" teilweise auf allen Vieren absolvieren müssen.

"Von unten nach oben dauert es ein bisschen länger, ist ein wenig härter, aber man sieht dafür alles genauer", nimmt Andreas Goldberger die Strapazen mit Humor.

"Goldis" Flug in die Geschichtsbücher

Am 17. März 1994 gelang Goldberger als erstem Menschen in der Skiflug-Geschichte ein offizieller Flug über 200 m, allerdings konnte der Oberösterreicher seinen Flug nicht stehen. Im Gegensatz zum Finnen Toni Nieminen, dem dieses Kunststück noch am selben Tag gelang.

Heute liegt der Schanzenrekord des Norwegers Björn Einar Romören aus dem Jahre 2005 bei 239 m, damals Weltrekord.

"Hinunter fliegen sicher leichter"

"Hinunter fliegen ist sicher leichter", kommentierte ein völlig erschöpfter Teilnehmer seinen Lauf auf den Kulm.

Du willst dich den 400 Metern trotzdem stellen? Anmeldung sind noch möglich!

Kleiner Vorgeschmack, auf was du dich einlässt, gefällig? Klick auf das Video!

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