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"Sieg hat eine wahnsinnig große Bedeutung"

Wien - Das Western States 100 (WS 100) zählt ohne Zweifel seit inzwischen fast 40 Jahren zu einem der anspruchsvollsten Ultra-Trail Rennen überhaupt. Gestartet wird dabei im Skigebiet Squaw Valley, das Ziel befindet sich im Kalifornischen Aubrun.
 
Auf insgesamt 161 Km Renndistanz  und 5.500 zu überwindenden Höhenmetern wird den Athleten alles abverlangt – bei extremen Temperaturunterschieden von Schnee und Eis in den Bergen im Gegensatz zu den 40° C in den Canyons und technisch höchst anspruchsvollen Trails stoßen dieTeilnehmer immer wieder an ihre Grenzen.
 
15 Stunden und 34 Minuten
 
Neben einer Vielzahl amerikanischer Top Trail Running Athleten und der internationelen Trail Running Spitze trat auch Kilian Journet aus dem Salomon Running Team in diesem Jahr erneut an.
 
Schon von Beginn an bewies der Salomon Läufer, dass er sich derzeit in einer sensationellen Form befindet.
 
Er bestritt das Rennen stets als Teil der Spitzengruppe und konnte sich schlussendlich gute 30 Km vor dem Ziel von seinen Mitstreitern absetzen.
 
Mit einer Rennzeit von 15 Stunden und 34 Minuten kam Kilian schließlich als erster ins Ziel vor den beiden Amerikanern Mike Wolfe und Nick Clarck, wobei dem Katalanen sogar die drittbeste Zeit in der Geschichte des Western States Rennen gelang.

"Bin sehr stolz"
 
Kilian selbst sagte zu seinem Erfolg: „Für mich persönlich hat der Sieg des Western States 100 eine wahnsinng große Bedeutung. Dieses Rennen ist sozusagen das erste Ultra Trail Rennen schlechthin mit einer langen Geschichte. Ich bin sehr stolz, als erster Nicht-Amerikaner dieses Rennen gewonnen zu haben.“
 
Mit diesem Sieg konnte sich Kilian nach dem The North Face 100 Rennen in Australien bereits den zweiten Sieg in seinem 5-Rennen-5-Kontinente-Projekt, mit den bedeutesten Trail Rennen jedes Kontinentes, sichern.
 
Die nächsten Stationen folgen mit dem Ultra-Trail du Mont-Blanc im August in Europa sowie dem Tafelberglauf in Südafrika und dem Kinabalu Rennen im Oktober in Asien.

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