Premierensieg als gutes Omen

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Froome gewinnt Tour de Romandie

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Der Brite Chris Froome hat am Sonntag erstmals die Tour de Romandie in der Schweiz gewonnen.

Der 27-Jährige aus dem Sky-Rennstall wandelt damit auf den Spuren seines Teamkollegen Bradley Wiggins und Cadel Evans.

Sein Landsmann und der Australier hatten in der vergangenen beiden Jahren nach ihren Romandie-Siegen auch bei der Tour de France triumphiert.

Das will ihnen Froome heuer nachmachen. Bei der Tour 2012 hatte er sich hinter seinem Kapitän Wiggins noch mit Platz zwei begnügen müssen.

Heuer konzentriert sich Wiggins auf den Giro d'Italia und Froome hat in Frankreich freie Fahrt.

"Tour noch weit entfernt"

"Ich bin mit meiner Form sehr zufrieden, auch in Hinblick auf die Tour de France. Das war eine wichtige Woche, die Tour ist aber noch zwei Monate entfernt", meinte Froome.

In der Westschweiz belegte er im abschließenden Einzelzeitfahren über 18,7 km in Genf hinter dem deutschen Weltmeister Tony Martin und dem Italiener Adriano Malori Platz drei.

Das reichte locker für den Gesamtsieg. Die Rundfahrt entschied der Zeitfahr-Olympiadritte klar vor dem Slowenen Simon Spilak (Katusha/+54 Sek.) und dem Portugiesen Rui Costa (Movistar/1:49 Min.) für sich.

Am Vortag auf der von Spilak gewonnen Königsetappe hatte Froome seinen im Prolog erarbeiteten knappen Vorsprung deutlich ausgebaut.

Brändle bester Sprinter

Während Froome das gelbe Trikot mit nach Hause nahm, streifte Matthias Brändle sich das grüne für den besten Sprinter über.

Der Vorarlberger aus dem IAM-Team hatte an vier Etappentagen in der Spitzengruppe fleißig Punkte gesammelt und sich so zum zweiten Mal nach 2011 die Spezialwertung gesichert.

Im Zeitfahren wurde er als bester Österreicher 53., in der Rundfahrtwertung war Georg Preidler (Argos) als 34. der beste ÖRV-Profi.

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