Ein Wikinger erobert Flandern

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Alexander Kristoff gewinnt die 99. Flandern-Rundfahrt

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Alexander Kristoff hat am Ostersonntag die Flandern-Rundfahrt als erster Norweger für sich entschieden.

Der Radprofi aus dem Katusha-Team setzte sich bei der 99. Auflage des Klassikers nach 264 km von Brügge nach Oudenaarde vor seinem Fluchtgefährten Niki Terpstra (Niederlande) durch.

Der 27-Jährige hatte diese Woche bereits drei Etappen und die Gesamtwertung der Drei Tage von De Panne gewonnen.

Zweiter Sieg bei einem Monument

Für Kristoff war es der zweite Sieg in einem der fünf Monumente des Radsports nach Mailand-San Remo 2014. Bei der Flandern-Rundfahrt war er schon Vierter und Fünfter gewesen, diesmal verließ er sich aber nicht auf seine Sprintstärke.

Gemeinsam mit Etixx-Profi Terpstra riss der Olympia-Dritte von 2012 auf der vorletzten der 19 Hellingen (kurze, steile Anstiege, meist mit Kopfsteinpflaster) rund 28 km vor dem Ziel aus. Das Duo rettete einen geringen Vorsprung vor dem Verfolger-Duo Greg van Avermaet (Belgien/BMC) und Peter Sagan (Slowakei/Tinkoff) ins Ziel.

Mit Kristoff freute sich auch dessen Helfer Marco Haller. Das Sky-Team von Bernhard Eisel, der seine 13. "Ronde" bestritt, brachte hingegen keinen Fahrer in die Top Ten. Der Deutsche John Degenkolb, der zuletzt Mailand-San Remo vor Kristoff gewonnen hatte, landete an der 7. Stelle (0:48 zurück)

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