Umsturz bei der Vuelta

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Contador nach Husarenritt neuer Vuelta-Leader

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Mit einem Überraschungsangriff hat sich Alberto Contador am Mittwoch das Rote Trikot des Gesamtführenden der 67. Vuelta a Espana geholt.

Der aus einer Dopingsperre zurückgekehrte 29-jährige Spanier löste seinen Landsmann Joaquim Rodriguez, der auf den Bergetappen zuvor alle Angriffe souverän abgewehrt hatte, an der Spitze ab.

50-km-Flucht

Der Saxo-Bank-Kapitän gewann die 17. Etappe nach 187 Kilometern von Santander nach Fuente De nach einer rund 50 km langen Flucht sechs Sekunden vor seinem Landsmann Alejandro Valverde.

Die letzten vier Etappen nimmt er mit 1:52 Minuten Vorsprung auf Valverde und 2:28 auf den nun dritttplatzierten Rodriguez in Angriff. Rodriguez musste sich mit dem zehnten Tagesrang begnügen.

Den Tränen nahe

"Diesen Sieg widme ich allen, die immer an mich geglaubt haben", sagte Contador, der nach seinem ersten Etappensieg den Tränen nahe war.

Der wegen Dopings bei der Tour de France 2010 gesperrt gewesene Madrilene hat nun beste Chancen, die Vuelta zu gewinnen, letztes Hindernis ist eine weitere Bergetappe am Samstag.

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