Aufmacherbild

Pressestimmen zur 98. Tour de France

AUSTRALIEN:

"The Sydney Morning Herald": "Ein Straßenkämpfer macht seinen Traum wahr. Der Triumph von Cadel Evans wird in den nächsten Tagen und Nächten gebührend gefeiert werden, aber es wird noch eine Weile dauern, bis dessen wirkliche Bedeutung für den australischen Radsport klar wird. (...) Evans bei seiner fast perfekten Tour zu beobachten, war ein Genuss."

"The Daily Telegraph": "Es war C-Tag - der Tag, an dem Cadel Evans in die Geschichte des australischen Sports eingezogen ist mit seinem historischen Sieg in der schwersten, längsten und herausforderndsten Sportveranstaltung der Welt - der Tour de France."

"The Australian": "Triumph für den "Clean Freak" Cadel Evans: Sein Erfolg bei der Tour de France war ein Sieg für den dopingfreien Radsport."

FRANKREICH:

"Le Figaro": "Die Strecke war großartig und die Fahrer haben es geschafft, sie aufregend zu machen. Der Sieg von Cadel Evans ist alles andere als ein Zufallsprodukt. Er ist die Tour intelligent gefahren und hat die Initiative ergriffen, wenn es notwendig war. (...) Dieser erste australische Tour-Sieg beweist, dass die Internationalisierung des Radsports vorankommt. Auch andere Länder werden in den kommenden Jahren Champions hervorbringen."

"Le Parisien": "Ist Cadel Evans aus Mangel an Alternativen Tour-Gewinner geworden? Aus sportlicher Sicht gibt es nichts gegen seinen Sieg zu sagen. Im Bezug auf sein Charisma hat er aber ein gewisses Defizit. Mit seinen 34 Jahren scheint es zudem wenig wahrscheinlich, dass dieser Sieg eine 'Ära Evans' einleitet."

"L'Equipe": "Cadel Evans ist zweifellos nicht der brillanteste Sieger, aber in allen Bereichen ein sehr guter. Im Alter von 34 Jahren ist seine Geduld  belohnt worden."



ITALIEN:

"La Gazzetta dello Sport": "Evans, das war Spitze! Der erste Australier auf dem Thron der Tour und der drittälteste Tour-Sieger aller Zeiten. Ein moderner Krieger, der auch weinen kann. Bei der Feier für König Evans war auch Platz für Cavendish."

"Corriere dello Sport": "Der Australier hat in Paris seinen Traum wahr gemacht."

"Liberta": "Was für ein Triumph für Evans."

"La Repubblica": "Die Tour de France des Anti-Helden Evans: Ein trauriges Gesicht und ein reines Gewissen."

SPANIEN:

"Marca": "Das Siegerpodium in Paris war ohne Zweifel das Eigenartigste der 98 Auflagen der Tour de France. Erstmals in der hundertjährigen Geschichte der Frankreich-Rundfahrt bestieg ein Australier, Cadel Evans, der eher ein Südhalbkugel-Rennfahrer ist, die höchste Stufe des großen Kastens. Außerdem wurde der 'Aussie' von zwei Brüdern flankiert, den Luxemburgern Andy und Frank Schleck. Auch dies hatte es in der 'Grande Bouclé' noch nie gegeben."

GROSSBRITANNIEN:

"Times": "Evans ist ein verdienter Sieger. Paris heißt die Neulinge auf dem Podest willkommen. Mark Cavendish besiegelt einen historischen Erfolg mit einem weiteren, unwiderstehlichen Sprintsieg auf den Champs Élysées."

"Sun": "Mark Cavendish fährt in die Tour-Geschichtsbücher, nachdem er als erster Brite das begehrte Grüne Trikot erobert."

"Mirror": "Der grüne Gigant: Sprint-Star Mark Cavendish, einst ein erfolgreicher Turniertänzer, wird seinen letzten Tango in Paris nie vergessen."

"Guardian": "Cadel Evans großer Siegeswille verhilft dem alten Mann zum Sieg, während Cavendish ein Grüner wird."

"Telegraph": "Evans verbreitet das Gelbfieber in seiner Heimat. Nach einer langen Debatte lehnen es die Spaßverderber in der australischen Regierung ab, einen Nationalfeiertag zu verhängen - doch am Montag wurde das ganze Land aufgefordert, in Gelb zur Arbeit zu erscheinen."

SCHWEIZ:

"Tages-Anzeiger": "Die Tour de France. Die Zeiten in den klassischen Aufstiegen, die um mehrere Minuten langsamer waren als in den Jahren von Lance Armstrong und Marco Pantani, lassen vermuten, dass die Tour sauberer geworden ist. Die Dramaturgie litt nicht darunter, die Entscheidung fiel erst im letzten Zeitfahren. Rund 15 Millionen standen am Straßenrand, nie war die TV-Verbreitung größer."

"Basler Zeitung": "Die gestern zu Ende gegangene Tour de France bot Radsport, wie er sein sollte - und wie er seit Jahren nicht mehr war. Spannend bis zum letzten Tag, mit Fahrern, die ausnahmslos bezwingbar schienen, die  gute und schlechte Tage hatten, und die am Berg oft nicht aus Passivität nicht mehr zeigten, sondern weil sie nicht mehr geben konnten."

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»