Mit Fabelzeit zum Sieg beim Race Across America

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Er hat es geschafft. Und wie!

Christoph Strasser hat das Race Across America 2013 in eindrucksvoller Manier für sich entschieden.

Der Steirer legte einen Start-Ziel-Sieg hin und bewältigte die 4.860 Kilometer von Oceanside, Kalifornien nach Annapolis, Maryland in neuer Rekordzeit.

Nach 7 Tagen, 22 Stunden und 52 Minuten trudelte der 30-Jährige völlig erschöpft, aber überglücklich im Ziel ein.

Damit knackte er als erster Teilnehmer überhaupt die magische Acht-Tage-Marke. Bislang hielt der US-Amerikaner Rob Kish mit seinen 1992 aufgestellten 8 Tagen, 3 Stunden und 11 Minuten den Rekord.

Höchster Schnitt aller Zeiten

Zugleich pulverisierte Strasser auch die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit. Er bewältigte die rund 2.990 Meilen mit einem Schnitt von 15,66 Meilen pro Stunde. Bislang nahm Pete Penseyres mit 15,4 Meilen seit 1986 den Platz an der Sonne ein.

Für Strasser ist es indes der zweite Erfolg beim wohl härtesten Radrennen der Welt. Nach seiner Aufgabe beim Debüt 2010 triumphierte er im Jahr darauf. 2012 musste er sich als Zweiter nur dem Schweizer Reto Schoch geschlagen geben.

„Es gibt keine Ausreden“

Diesmal überließ er nichts dem Zufall, um erneut als Erster ins Ziel zu kommen. Strasser und sein Betreuerteam tüftelten an noch so unwichtig erscheinenden Kleinigkeiten, um das Maximum herauszuholen.

Mit Erfolg. „Ich bin hier, um das Rennen zu gewinnen!“, kündigte er im Vorfeld an. Die akribische Arbeit zahlte sich aus. „Es gibt keine Ausreden, jetzt liegt es wirklich nur an mir“, fügte Strasser an.

Der Steirer hielt, was er versprach und war von Beginn an tonangebend. Bereits am ersten Tag war er schneller als der Rest des Feldes, mit Fortdauer des Rennens wuchs sein Vorsprung immer weiter an.

Crew wichtiger Baustein

Ein wichtiger Erfolgsbaustein des Extremsportlers ist sein Betreuerstab, der ihn rund um die Uhr begleitete und in schwierigen Momenten unterstützte.

„Sie navigieren mich und schauen, dass ich die täglich benötigten 15.000 Kalorien in Form von Flüssignahrung zu mir nehme“, so der RAAM-Triumphator.

Nach den Strapazen der letzten Tage will „Straps“ nun erst einmal entspannen. Das hat er sich auch redlich verdient.

 

Christoph Nister

     

Jahr Sieger Nation Jahr Sieger Nation
1982 Lon Haldeman USA 1998 Gerry Tatrai AUS
1983 Lon Haldeman USA 1999 Danny Chew USA
1984 Pete Penseyres USA <span style=\'color: #ff0000;\'>2000 <span style=\'color: #ff0000;\'>Wolfgang Fasching <span style=\'color: #ff0000;\'>AUT
1985 Jonathan Boyer USA 2001 Andrea Clavadetscher LIE
1986 Pete Penseyres USA <span style=\'color: #ff0000;\'>2002 <span style=\'color: #ff0000;\'>Wolfgang Fasching <span style=\'color: #ff0000;\'>AUT
1987 Michael Secrest USA 2003 Allen Larsen USA
<span style=\'color: #ff0000;\'>1988 <span style=\'color: #ff0000;\'>Franz Spilauer <span style=\'color: #ff0000;\'>AUT 2004 Jure Robic SLO
1989 Paul Solon USA 2005 Jure Robic SLO
1990 Bob Fourney USA 2006 Daniel Wyss SUI
1991 Bob Fourney USA 2007 Jure Robic SLO
1992 Rob Kish USA 2008 Jure Robic SLO
1993 Gerry Tatrai AUS 2009 Daniel Wyss SUI
1994 Rob Kish USA 2010 Jure Robic SLO
1995 Rob Kish USA <span style=\'color: #ff0000;\'>2011 <span style=\'color: #ff0000;\'>Christoph Strasser <span style=\'color: #ff0000;\'>AUT
1996 Danny Chew USA 2012 Reto Schoch SUI
<span style=\'color: #ff0000;\'>1997 <span style=\'color: #ff0000;\'>Wolfgang Fasching <span style=\'color: #ff0000;\'>AUT <span style=\'color: #ff0000;\'>2013 <span style=\'color: #ff0000;\'>Christoph Strasser <span style=\'color: #ff0000;\'>AUT
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