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Riha verlässt nach zehn Jahren die Ö-Tour

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Uschi Riha zieht sich von der Spitze des Organisationsteams der Österreich Rad-Rundfahrt zurück.

"Nach zehn Jahren mit vielen Ups und Downs habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, 2015 für die Tour-Leitung nicht mehr zur Verfügung zu stehen", schreibt sie in einer Aussendung, in der sie sich für die jahrelange Unterstützung bedankt.

"Aus Geschäftsverbindungen sind Freundschaften entstanden, ohne die es die Ö-Tour nicht mehr gäbe." Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Ein Blick zurück

Im Jahr 1987 bei der Rad-WM in Villach begann ihr Engagement im Radsport. Danach leitete Riha bis 2005 das Uniqa Classic, ehemals Wien-Gresten-Wien, ehe sie 2005 die Tourleitung der Österreich Rundfahrt übernahm.

Seit 2006 stand sie als Tour-Direktorin an der Spitze der Ö-Tour, die sie in die UCI-Hors Categorie geführt hatte.

Auch rückblickende Kritik

"Meine persönlichen Highlights waren, dass es mir mit meinem Team gelungen ist, die Rundfahrt auf hohem Niveau neben der Tour de France als fixe Größe im europäischen Kalender zu festigen. Zudem konnten wir in dieser Zeit zwei österreichische Tour-Sieger feiern, die beide den Sprung ins Profilager geschafft haben", meint Riha.

"Die Österreich Rundfahrt hat sich international etabliert. Allerdings wäre meiner Meinung nach die internationale TV-Live-Berichterstattung ein wichtiger Bestandteil für die Weiterentwicklung und Positionierung der Tour gewesen."

Kandidaten vorhanden

Für Österreichs Radsport-Verbandspräsident Otto Flum kam die Entscheidung der 51-Jährigen deshalb nicht überraschend.

"Das ist ein sehr aufreibender Job", betonte Flum. Bereits am 17./18. September sollen auf der ÖRV-Vorstandssitzung die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

"Kandidaten für diese Position gibt es", sagte Flum. Auch sei mit Riha ausgemacht, dass sie ihrem Nachfolger behilflich sein werde.

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