Dass das keine Dauerlösung sein würde, war schnell klar. Die Sponsoren-Akquise erwies sich jedoch als unüberwindbare Hürde, sodass den Fahrern bereits im Juli mitgeteilt wurde, sich nach Alternativen umschauen zu können.

Ein Stück Tradition stirbt

Mit Euskaltel-Euskadi stirbt ein Stück Tradition im Peloton. 20 Jahre waren die "orangen Pedalritter" auf den Landstraßen dieser Welt unterwegs.

Die euphorischen baskischen Fans werden zwar weiterhin die Straßen säumen und doch wird künftig bei Abstechern der Tour de France und weiterer Rennen in den Pyrenäen etwas fehlen.

1994 wurde das Team von zwei Taxifahrern gegründet, um jungen Talenten die Chancen zu geben, in bekannter Atmosphäre zu Stars zu reifen.

Zunächst vier Jahre lang unter der Ägide von Euskadi unterwegs, stieg das Telekommunikationsunternehmen Euskaltel mit Saisonbeginn 1998 ein und war bis zuletzt wichtigster monetärer Unterstützer der Equipe.

Nur auf Basken gesetzt

Bis Ende 2012 galt Euskaltel als "Athletic Bilbao" des Radsports, setzten die Verantwortlichen doch ausschließlich auf gebürtige Basken oder Fahrer mit baskischen Wurzeln.

Um neue Märkte zu erschließen, wich man mit Beginn des Jahrs von dieser Philosophie ab und verpflichtete erstmals auch u.a. deutsche, griechische oder slowenische Fahrer.

In Erinnerung bleibt das Team - abgesehen von den bereits erwähnten Fans - mit zahlreichen Attacken auf Bergetappen, die jedoch (zu) selten von Erfolg gekrönt waren. (siehe Factbox)

LAOLA1 blickt zurück auf 20 Jahre Euskaltel-Euskadi und pickt drei Sternstunden heraus.

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