"Muss von Tag zu Tag schauen"

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Infekt bremst Zoidl bei erster großer Rundfahrt aus

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Für Riccardo Zoidl sind die ersten zehn Renntage bei seinem Debüt in einer großen Rundfahrt überhaupt nicht nach Wunsch verlaufen.

Der Radprofi des Teams Trek vermochte im Giro d'Italia wegen eines Infekts nicht an seine früheren Leistungen anzuknüpfen.

"Meine Werte sind zehn Prozent schlechter als noch bei der Tour de Romandie", sagte Zoidl gegenüber der "APA".

Hoffentlich überstanden

Bei der Giro-Generalprobe in der Westschweiz (WorldTour) hatte der 26-Jährige den 12. Platz belegt und sich Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden in Italien gemacht. Doch der Infekt und Magenprobleme bremsten den Oberösterreicher, bei der Bergankunft am Sonntag verlor er fast 20 Minuten.

"Am nächsten Tag, am Ruhetag, ist es mir wirklich dreckig gegangen", meinte Zoidl.

Am Dienstag fühlte er sich etwas besser. "Ich hoffe, dass es jetzt vorbei ist. Ich war froh, dass ich abends wieder normal müde im Bett lag und nicht kränkelnd", sagte der Gesamtsieger der Europa-Tour 2013 am Mittwoch vor dem Start der 11. Etappe in Cellecchio.

Härter als gedacht

Der ursprünglich angepeilte Top-Ten-Platz im 42-km-Einzelzeitfahren in der Barolo-Region im Piemont am Donnerstag war jedoch kein Thema mehr.

"Ich muss jetzt einfach von Tag zu Tag schauen, wie es mir geht", betonte Zoidl.

Die Strapazen einer großen Tour seien auch ohne körperliche Schwächung enorm, sagte Zoidl nach der ersten Hälfte seiner Premiere. "Es ist alles noch härter, ich habe nicht gedacht, dass das überhaupt möglich ist", erklärte der Wahl-Innsbrucker. Alles sei noch viel hektischer, die langen Etappen zehrten an den Kräften, ins Hotel käme man immer erst gegen acht Uhr abends.

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