"Fastest man on 2 wheels" siegt

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Cavendish eindrucksvoll, Phinney mit Kraftakt

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Weltmeister Mark Cavendish hat am Sonntag die zweite Etappe des 95. Giro d'Italia mit Stil beendet.

Der britische Sprintstar aus dem Team Sky setzte sich - auch unterstützt vom Steirer Bernhard Eisel - nach 206 Kilometern im Massenspurt in Herning (Dänemark) souverän vor dem Australier Matthew Goss durch.

Der US-Amerikaner Taylor Phinney (BMC) verteidigte nach einer Schrecksekunde das am Vortag im 8,7-km-Einzelzeitfahren eroberte Rosa Trikot des Gesamtführenden erfolgreich.

Auf sich alleine gestellt

Der "Zug" des Teams Sky hatte auf den letzten Kilometern das Feld kontrolliert, doch im Finish war Cavendish diesmal recht früh auf seine eigene Stärke angewiesen.

Nach einem Sturz des Niederländers Theo Bos in der letzten Kurve 500 m vor dem Ziel teilte sich das Feld, Cavendish bewies Stehvermögen und distanzierte seinen früheren Teamkollegen. Es war der achte Etappensieg des Radprofis von der Insel Man beim Giro.

Phinney rettete "Rosa"

Der 21-jährige Phinney hatte am Samstag die Prüfung gegen die Uhr dominiert, doch 24 Stunden später geriet seine Führung in Gefahr. Wegen eines Defekts verlor der Profi des Teams BMC acht Kilometer vor dem Ziel den Anschluss, kam aber mit Hilfe seiner Kollegen doch noch rechtzeitig wieder heran.

Die zwei Österreicher Matthias Brändle und Thomas Rohregger behaupteten sich im Vorderfeld. Nach den Plätzen 48 und 46 im Zeitfahren klassierten sich der Vorarlberger (Team NetApp) und der Tiroler (RadioShack) an der 14. bzw. 17. Stelle.

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