Giro: Preidler, Zoidl zeigen auf

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Preidler und Zoidl stark bei Rogers-Sieg am Zoncolan

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Der Kolumbianer Nairo Quintana steht unmittelbar vor dem erstmaligen Gewinn des Giro d'Italia.

Der 24-Jährige, im Vorjahr bereits Zweiter bei der Tour de France, verteidigte auch auf der letzten Bergetappe auf den berüchtigten Monte Zoncolan am Samstag seine Führung im Gesamtklassement der 97. Italien-Rundfahrt erfolgreich.

Letzte Etappe ist flach

Quintana erreichte das Ziel der 20. Etappe fast fünf Minuten hinter dem australischen Tagessieger Michael Rogers zusammen mit seinem größten Rivalen und Landsmann Rigoberto Uran.

Am Sonntag dürfte Quintana auf der flachen Schlussetappe nach Triest nur noch bei einem Sturz der Sieg zu nehmen sein. Komfortable 3:07 Minuten liegt der Movistar-Profi vor Uran.

Starke rot-weiß-rote Vorstellung

In Szene setzen konnten sich auf dieser schweren letzten Bergetappe Georg Preidler und Riccardo Zoidl. Preidler hielt sich im finalen Anstieg über 10,1 Kilometer und einer durchschnittlichen Steigung von 11,9 Prozent bis sechs Kilometer vor dem Ziel in der Spitzengruppe auf.

Dann musste der schlussendlich siebentplatzierte Giant-Fahrer dem Tempo aber Tribut zollen. Im Ziel war Preidler völlig ausgepumpt.

Er liegt in der Gesamtwertung als bester Österreicher auf dem 28. Platz. Der Oberösterreicher Riccardo Zoidl zeigte ebenfalls eine starke Vorstellung und wurde Etappen-13.

Keine Gefahr für Rosa

Quintana hatte auch auf der letzten Bergetappe das Geschehen jederzeit im Griff.

Der 24-Jährige heftete sich an das Hinterrad von Uran und ließ sich auf den Rampen zum Monte Zoncolan hinauf mit bis zu 22 Prozent Steigung nicht mehr abhängen.

An der Spitze holte sich der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister Rogers den Tagessieg. Der Australier setzte sich auf dem Schlussanstieg von seinen Mitausreißern ab und holte seinen zweiten Etappensieg beim diesjährigen Giro.

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