Zwei Österreicher im Giro-Aufgebot von NetApp

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Das Team NetApp setzt beim Giro d'Italia auf jede Menge rot-weiß-rote Power.

Die deutsche Equipe, die von 5. bis 27. Mai die erste dreiwöchige Landes-Rundfahrt der Teamgeschichte bestreitet, gibt ihr Aufgebot bekannt.

Brändle und Schorn mit dabei

Mit dabei sind der Vorarlberger Matthias Brändle und der Salzburger Daniel Schorn. Für Erstgenannten ist es die dritte "Grand Tour", Schorn fiebert seiner Premiere entgegen.

"Unsere Erfolge der letzten Wochen waren auf vielen Schultern verteilt. Auch für den Giro setzen wir auf die Philosophie", so Teammanager Ralph Denk.

Ein Platz ist noch offen

Neben dem ÖRV-Duo haben es auch der Tscheche Jan Barta, der Deutsche Timon Seubert, die Schweizer Reto Hollenstein und Andreas Dietziker, der Italiener Cesare Benedetti und der Pole Bartosz Huzarski geschafft.

Wer den neunten und letzten Startplatz ergattert, ist noch unklar. Infrage kommen drei Profis: Jerome Baugnies (BEL), Markus Eichler (GER) und Andreas Schillinger (GER).

König muss absagen

Ursprünglich wäre dieser für Leopold König vorgesehen gewesen, der Tscheche, im letzten Jahr Zweiter bei der Österreich-Rundfahrt, musste seine Teilnahme jedoch aufgrund von Rückenproblemen absagen.

 "Leo ist unser Mann für das Hochgebirge und die Gesamtwertung. Natürlich fällt es schwer, auf ihn zu verzichten", macht Denk keinen Hehl aus seiner Enttäuschung.

Brändle muss Kraft sparen

Die Ambitionen, auf Gesamtwertung zu fahren, sind dadurch deutlich geringer geworden. Brändle könnte aber der Fahrer sein, der zumindest versucht, in die Nähe der Top-20 zu sein.

Für ihn gilt, sich in den stressigen ersten Tagen möglichen Gefahrenherden zu entziehen und möglichst viel Kraft zu sparen, um genügen Reserven für die schwierigen Bergetappen zu konservieren.

Team glaubt an "tolle Premiere"

Ganz anders die Ausgangslage bei Schorn. Der endschnelle Salzburger ist ein Mann für die Sprints und soll sich mit den schnellsten Männern der Welt messen.

Die Teamleitung ist der festen Überzeugung, dass das Giro-Debüt zum Erfolg wird. "Wenn wir uns so präsentieren, wie wir es in den letzten Wochen getan haben, werden wir eine tolle Premiere abliefern, "glaubt der Sportliche Leiter Jens Heppner.

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