"Die Menschen vergeben ihm"

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Hamilton geht von einem Geständnis Armstrongs aus

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Lance Armstrongs früherer Teamgefährte Tyler Hamilton rechnet mit einem Doping-Bekenntnis des siebenfachen Tour-de-France-Siegers.

"Ich wäre überrascht, wenn er nicht auf irgendeine Art eines Tages gestehen wird. Weiter zu leugnen, ist eine schwere, schwere Last", sagte der ehemalige Radprofi.

"Wenn er die Wahrheit sagt, wird es Konsequenzen geben. Aber auf lange Sicht ist er besser dran. Die Menschen werden ihm vergeben."

Schwer belastet

Der inzwischen reuige Doping-Sünder Hamilton hatte seinen Landsmann mit Aussagen, die die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) veröffentlichte, schwer belastet.

Bis 2001 fuhr der Amerikaner gemeinsam mit Armstrong im US-Postal-Team.

Omerta existent

Hamilton forderte weitere Beteiligte zu Geständnissen auf und setzt auf ein Bröckeln der Schweigemauer.

"Es ist Teil des Problems, dass die Omerta immer noch existiert", sagte der 41-Jährige, "das Leugnen macht mich krank - die Leute, die sagen, dass sie nichts gewusst hätten: Die Teammanager, Teamdirektoren, Helfer, Mechaniker und Fahrer, die heute immer noch im Wettkampf stehen."

Gold aberkannt

Wegen nachgewiesenen Dopings war Hamilton die Goldmedaille im olympischen Zeitfahren von Athen 2004 aberkannt worden, unter Strafandrohung gab er im Zuge der Ermittlungen gegen Armstrong eigene Vergehen zu.

"Ich bin dankbar, dass es passiert ist. Ich war ein gebrochener Mann", sagte Hamilton, "er (Armstrong) machte den Fehler zu dopen. Aber es ist nicht zu 100 Prozent sein Fehler. Es waren viele andere Personen involviert."

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