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Rodriguez im Visier der Poker-Gegner

Zuerst erwischte es einige Hollywod-Stars an der Westküste, nun auch einen Sport-Superstar im Osten.

Alex Rodriguez, Third Baseman der New York Yankees, steht unter Verdacht an "illegalen Poker-Runden im Untergrund" teilgenommen zu haben.

Nun droht dem bestbezahlten Sportler der USA Ärger mit der Major League Baseball.

Vor die Liga zitiert

In einem Meeting mit den Liga-Granden könnte "A-Rod" sogar eine Suspendierung ausfassen, auch wenn Experten die Chancen dafür als gering einschätzen.

"Auch wenn sich herausstellt, dass er an solch einer Runde teilgenommen hat, wird er nicht suspendiert. Er muss nur mit einer weiteren Verwarnung rechnen, die nicht leicht ausfallen wird", wird eine nicht genannte Quelle von der "New York Post" zitiert.

Den "New York Daily News" verriet eine andere Quelle, dass sich die MLB nur mit Rodriguez treffen wolle, um ihm klarzumachen, "dass er sich aus solchen Situationen heraushalten soll".

Angst vor der Wettmafia

Fakt ist, dass die großen US-Profiligen es nicht gerne sehen, wenn ihre Athleten an Pokertischen Platz nehmen. So untersagte etwa die NFL im Februar einigen Football-Profis sogar die Teilnahme an einem Charity-Poker-Event zugunsten hungernder Kinder in Afrika.

Zu groß ist die Angst, dass die Athleten an den Tischen mit dubiosen Personen aus den Dunstkreisen der Wettmafia in Kontakt geraten und sich durch Spielschulden in Spielmanipulationen verstricken könnten.

Ein altes Klischee, dass die Realitäten der heutigen Poker-Welt wohl nicht mehr wiederspiegelt. Aber in den  konservativen USA ticken die Uhren bekanntlich anders.

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