Sandiger Gold-Hattrick

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Gold-Hattrick! May-Treanor/Walsh am Ziel

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Olympia-Gold - zum dritten Mal in Folge.

Das war das erklärte Ziel von Misty May-Treanor und Kerri Walsh. Gesetzt hatten sich die beiden US-Amerikanerinnen dieses Ziel nach dem Olympiasieg in Beijing.

Historischer Gold-Hattrick

Vier ereignisreiche Jahre später dürfen sie tatsächlich über den Gold-Hattrick jubeln.

Im Finale von London setzen sich die beiden US-Amerikanerinnen gegen ihre Landsfrauen Jennifer Kessy und April Ross mit 21:16, 21:16 durch.

KLEINES FINALE:

Die Bronzemedaille geht an Larissa/Juliana.

Die brasilianischen Weltmeisterinnen setzen sich in einem spannenden kleinen Finale gegen Xue/Zhang Xi (CHN) in drei Sätzen (11:21, 21:19, 15:12) durch.

Nach dem klar verlorenen ersten Satz kämpfen sich die Brasilianerinnen im ausgeglichenen zweiten Durchgang heran. Den Entscheidungssatz dominieren sie schließlich klar.

"Es ist nicht entscheidend, dass du gut startest. Es ist wichtig, dass du gut aufhörst", atmet Juliana durch. "Du willst das unbedingt. Ich bin stolz, bei Olympischen Spielen dabei gewesen zu sein."

Für Brasiliens Damen ist es die insgesamt 6. Olympia-Medaille. Gold gewannen die Brasilianerinnen allerdings erst ein mal - bei der Olympischen Premiere 1996.

Statistik zum kleinen Finale:

Klare Ausgangsposition

Die Ausgangsposition vor dem Finale ist klar. Auch wenn April Ross und Jennifer Kessy auf einen WM-Titel (2009) und neun World-Tour-Siege verweisen können - sie gehen als Außenseiterinnen ins Endspiel.

Denn auf der anderen Seite steht das erfolgreichste Beachvolleyball-Duo der Geschichte. 3 WM-Titel, 2 Mal Olympia-Gold und 39 Siege auf der World-Tour sprechen für sich.

Im direkten Duell der beiden Teams haben May-Treanor/Walsh mit 27:5 ebenfalls ganz klar die Nase vorne.

Spielerische Klasse setzt sich durch

Im Finale können sich aber zunächst die Herausforderinnen hervortun. Ross/Kessy setzen auf druckvolles Service, um zum Erfolg zu kommen. In der Anfangsphase funktioniert das, aber mit Fortdauer des Spiels übernehmen May-Treanor/Walsh das Kommado.

In beiden Sätzen können sich die Favoritinnen nach dem technischen Time-Out einen entscheidenden Vorsprung herausspielen.

Den ersten Matchball kann Kessy noch abwehren, beim zweiten segelt der Aufschlag von Ross ins Out.

Jubelstürme

Bei May-Treanor und Walsh brechen danach alle Dämme. Das Duo fällt sich jubel-hüpfend um den Hals. Danach geht's zur Ehrenrunde.

Kerri Walsh feiert mit ihren beiden Söhne, Misty May-Treanor schickt via Kamera Grüße in die Heimat.

Bei der Siegerehrung fließt die eine oder andere Freudenträne. Schön zu sehen, dass Erfolge auch in großer Zahl nie zur Selbstverständlichkeit werden.

Perfekte Olympia-Karriere

Das Duo beschließt seine Olympia-Karriere damit makellos.

May-Treanor/Walsh verloren bei ihren drei Olympia-Siegen kein einziges Spiel. In 21 Spielen gaben sie lediglich einen Satz ab. Dieses Erfolgserlebnis dürfen sich Doris und Stefanie Schwaiger in ihr Karrierebuch schreibne.

Statistik zum Finale:

Walsh May-Treanor Ross Kessy
23 19 Aufschläge 17 15
5 0 Service-Fehler 3 1
2 0 Asse 0 2
58 km/h 51 km/h Schnellster Aufschlag 77 km/h 70 km/h
20 24 Gespielte Angriffe 17 27
20 24 Erfolgr. Angriffe 8 14
3 0 Blocks 0 2
2 15 Verteidigungen 4 5
Juliana Larissa Xue Zhang Xi
18 29 Aufschläge 28 24
0 1 Service-Fehler 3 2
0 3 Asse 3 1
53 km/h 78 km/h Schnellster Aufschlag 63 km/h 56 km/h
41 17 Gespielte Angriffe 23 34
22 10 Erfolgr. Angriffe 12 23
3 0 Blocks 4 0
5 10 Verteidigungen 6 8
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