Nominierungen: ÖOC-Team umfasst bereits 37 Athleten

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Das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) hat am Mittwoch in seiner Vorstandssitzung weitere 13 Athleten (7 Damen, 6 Herren) für die Sommerspiele von 27. Juli bis 12. August in London nominiert.

Die aktuelle Teamgröße nach nun zwei Nominierungstranchen beträgt  37 Athleten (16 Damen, 21 Herren) in 12 Sportarten.

ÖOC-Präsident Karl Stoss rechnet mit einer Athletenanzahl von "mindestens 70".

Die dritte und letzte Nominierungsrunde ist für 6. Juli vorgesehen, offizieller Nominierungsschluss beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist der 9. Juli.

Das sind die 13 Neuzugänge

Neu im Olympiaaufgebot stehen Michael Lahnsteiner (Badminton), Roland Schlosser (Florettfechten), Sabrina Filzmoser (Judo bis 57 kg), Ludwig Paischer (Judo bis 60 kg), Victoria Max-Theurer (Dressurreiten/mit Augustin) und Harald Ambros (Vielseitigkeitsreiten/mit Quick), die sich alle über bereinigte Ranglisten qualifiziert haben.

Über Qualifikationswettkämpfe und -turniere schafften der Ringer Amer Hrustanovic (griechisch-römisch, bis 84 kg), die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl/Livia Lang (Duett) sowie im Tischtennis Li Quiangbing (Einzel und Mannschaft), Amelie Solja und Robert Gardos (jeweils Mannschaft).

Judoka Hilde Drexler (bis 63 kg) bekam vom internationalen Verband einen Startplatz über die Kontinentalquote zugesprochen.

Quotenplätze ja, Namen nein

26 Sportarten sind im Olympia-Programm, zwölf rot-weiß-rote Fachverbände sind bereits fix mit einem oder mehreren Athleten bei den Sommerspielen vertreten und dürfen noch auf Zuwachs hoffen.

Aber auch in anderen ist die Teilnahme praktisch schon fix bzw. noch möglich.

Teilweise sind Quotenplätze bereits erbracht worden, wobei die namentliche Zuordnung noch ausständig ist.

So etwa im Wildwasser-Kanu-Slalom, wo Österreich im Kajak-Einer der Damen und Herren einen Startplatz hat.

Noch zahlreiche Möglichkeiten

Teilweise liegen Athleten laut Rangliste auf einem Olympiaplatz und können nicht mehr rausfallen, jedoch läuft die Qualifikationszeit noch.

Beispielsweise wird im Beach-Volleyball Doris und Stefanie Schwaiger das Ticket nicht mehr zu nehmen sein, der Moderne Fünfkämpfer Thomas Daniel ist im Ranking ebenso auf Olympia-Kurs wie etwa Triathlet Andreas Giglmayr.

Im Tennis und Radsport wird das ÖOC in England auch vertreten sein, in Sportarten wie Rudern, Bogenschießen und Boxen ist dies noch möglich.

Mit Sicherheit nicht auf der Startliste aufscheinen wird Österreich im Basketball, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Taekwondo.

"Austria House" fast ausfinanziert

Für das nahe der Tower-Bridge gelegene "Austria House Tirol" in London hat das ÖOC neben Premium-Partner Tirol Werbung insgesamt ein knappes Dutzend Sponsoren gefunden.

"Das Austria House Tirol kann aller Voraussicht nach zur Gänze durch Partnergelder ausfinanziert werden. Unser operatives Budget bleibt damit unangetastet", wird dazu ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel in einer Aussendung zitiert.

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