Maurer zertrümmert X-Alps-Rekord

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Der Gewinner des Red Bull X-Alps 2013 heißt Christian Maurer.

Der Schweizer hat am Sonntag gegen Mittag das Ziel in Monaco erreicht und zum dritten Mal in Serie das Rennen von Salzburg bis in das Fürstentum für sich entschieden – und das mit Rekordzeit.

Der Österreicher Paul Guschlbauer passierte inzwischen das Matterhorn und nähert sich derzeit dem Mont Blanc. Der Sonntag stand ganz im Zeichen von herrlichem Flugwetter und taktischen Manövern.

Nicht für möglich gehalten

Christian „Chrigel” Maurer (SUI1) hat heute einen neuen Rekord aufgestellt: In nur 6 Tagen, 23 Stunden und 40 Minuten schaffte er es von Salzburg nach Monaco und holte sich so den Siegertitel von Red Bull X-Alps 2013.

Das Flug-Ass aus der Schweiz schaffte damit nach seinen Siegen 2011
und 2009 den Hattrick. Selbst seinen eigenen Rekord von 2009 konnte Maurer diesmal um mehr als zwei Tage schlagen.

Das ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass die 10-jährige Jubiläumsausgabe von Red Bull X-Alps 2013 diejenige mit der bislang längsten Streckenführung war!

„Es ist wirklich eine unglaubliche Leistung“, so Race Mastermind Hannes Arch. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass einer der Athleten diese Strecke in sieben Tagen bewältigen könnte. Er ist einfach der unglaublichste Athlet der Welt. Er macht keine Fehler – das ist sein Geheimnis.“

Das Matterhorn passiert

Paul Guschlbauer (AUT1) hat sich inzwischen im hochalpinen Gelände wacker geschlagen. Gegen Mittag passierte der Steirer das Matterhorn und steuert derzeit ohne Unterbrechung auf den Mont Blanc zu. Je naher das Ziel kommt, desto mehr setzen die Athleten auf Risiko in der Routenwahl.

Während Guschlbauer heute ein glückliches Händchen bewies (derzeit Rang 8), wurde etwa Toma Coconea (ROU), der Zweitplatzierte des Red Bull X-Alps 2011, auf Rang 11 durchgereicht. Mike Küng (AUT2) aus Vorarlberg liegt derzeit auf Rang 21.

Thomas Hofbauer (AUT3) aus der Steiermark wurde gemäß den Regeln als Letztplatzierter aus dem Teilnehmerfeld eliminiert.

Ohne Ruhepause

Für zusätzliche Spannung sorgt der Night Pass, der es den Piloten einmalig erlaubt, die verpflichtende Ruhephase von 5 bis 22:30 Uhr zu ignorieren. Bis auf Aaron Durogati (ITA1, Rang 6) hat noch niemand der Verfolger diesen Joker gezogen.

Die Fans dürfen sich also auch in den kommenden Tagen auf ein spannendes Rennen mit vielen taktischen Manövern freuen.

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