Neue "Ping-Pong-Diplomatie"

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"Vereintes" Korea mit neuer "Ping-Pong-Diplomatie"

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Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt seit 20 Jahren haben Tischtennisprofis aus Nord- und Südkorea in Doha den "Peace and Sport Cup" gewonnen.

Ryu Seung Min (Südkorea) und Kim Hyok Bong (Nordkorea) setzten sich im Endspiel gegen Fan Yiyong/Grigory Vlasov (USA/Russland) mit 3:0 durch.

"Ich freue mich besonders, dass ich mit einem Partner aus Nordkorea gewonnen habe", sagte Ryu, der Olympiasieger von 2004.

Folgen weitere Auftritte?

Ryu, Ex-Legionär bei SVS Schwechat, hoffte auch auf weitere Chancen eines gemeinsamen Antretens.

Auch der Vorsitzende des südkoreanischen Tischtennis-Verbandes, Yang Ho Cho, betonte die politische Dimension des Turniers.

"Ich glaube fest daran, dass Sport Grenzen durchbrechen kann", erklärte er. Zuletzt hatten Tischtennis-Sportler aus den beiden Teilen Koreas bei der WM 1991 in Chiba/Japan ein gemeinsames Team gebildet.

Erinnerung an "Ping-Pong-Diplomatie"

Vor 40 Jahren hatte die sogenannte "Ping-Pong-Diplomatie" einen entscheidenden Beitrag zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und China in Zeiten des Kalten Krieges geleistet.

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