Nach Gala gegen Polen wartet nun Griechenland

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Ganz unterschiedliche Auftritte zeigen die beiden österreichischen Teams zum Abschluss der Gruppenphase bei der Tischtennis-Team-Weltmeisterschaft in Tokio.

Während die Herren ihr Entscheidungsspiel um den zweiten Gruppenplatz in äußerst souveräner Manier für sich entscheiden, bleiben die Damen gegen China erwartungsgemäß ohne großes Erfolgserlebnis.

Während sich die Männer damit gedanklich auf das Achtelfinale vorbereiten können, müssen die Damen im unteren K.o.-Raster um die Plätze 13 bis 20 kämpfen.

Polen nach Belieben dominiert

Am Tag nach der 0:3-Niederlage gegen Gold-Favorit China landeten Stefan Fegerl, Robert Gardos und Chen Weixing mit einem 3:0 ohne Satzverlust gegen Polen den vierten Sieg in ihrer fünften Begegnung.

Mehr als acht Punkte machten die jeweiligen Gegner des ÖTTV-Trios in keinem Satz.

Fegerl hatte zum Auftakt bei seiner bisher besten Leistung bei diesen Titelkämpfen Wang Zengyi im Griff, Robert Gardos danach im Duell der Top-Spieler der beiden Teams Daniel Gorak und schließlich Chen Weixing Pawel Fertikowski.

Keine Chance für Damen

Das Damen-Team ist China in seinem letzten Gruppenspiel erwartet 0:3 unterlegen.

Während Li Qiangbing gegen Liu Shiwen und Elena Waggermayer gegen Chen Meng bei ihren 0:3-Niederlagen recht chancenlos waren, hielt dazwischen Liu Jia mit Ding Ning recht gut mit.

Die Weltranglisten-Zehnte nahm der Weltranglisten-Zweiten auch den Satz zum 1:1 ab.

Lospech im Achtelfinale

Nicht unbedingt glücklich verläuft die Auslosung der nächsten Runden für die Herren.

Mit Griechenland zieht man den Vize-Europameister als Achtelfinalgegner. Im Viertelfinale würde man erneut auf China treffen, dem man schon in der Gruppe hoffnungslos unterlegen war.

Die Damen überspringen als Gruppenvierte die erste Runde ihres K.o.-Rasters und können schlechtestenfalls auf Platz 20 landen. Angestrebt wäre jedoch ein Rang zwischen 13 und 16, der den Verbleib in der höchsten Leistungsklasse bei der nächsten Weltmeisterschaft garantieren würde.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie nur die nächste Runde überstehen. Der Gegner für das Spiel am Samstag wird zwischen Russland und Kroatien ermittelt.

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