SVS NÖ zwingt Bogoria in die Knie

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SVS Niederösterreich hat am Montag die Spannung in Gruppe A der Tischtennis-Champions-League gehörig erhöht.

Mit einem 3:2-Sieg im Schwechater Multiversum gegen das davor noch ungeschlagen gewesene Bogoria Grodzisk rückte der ÖTTV-Meister in der Tabelle zum polnischen Klub auf, hat damit zur Halbzeit der Gruppenphase eine gute Viertelfinal-Chance.

Die Top Drei des Pools haben in den direkten Duellen nun je einen Sieg, da Bogoria gegen Düsseldorf und die Deutschen gegen SVS NÖ gewonnen haben.

Alle halfen mit

Es war eine Teamleistung, denn Werner Schlager, Stefan Fegerl und Chen Weixing steuerten je einen Punkt zum Erfolg bei. Für beide Punkte der Polen sorgte der Südkoreaner Oh Sang-eun.

Schlagers Sieg war schon zum Auftakt passiert, indem der Ex-Weltmeister dem Polen Daniel Gorak zwei Tage vor seinem 39. Geburtstag in drei Sätzen nur insgesamt 16 Punkte ließ.

Chen Weixing forderte danach Oh bei seiner 0:3-Niederlage zwar in jedem der Sätze, verlor jedoch jeweils auf zwei Unterschied.

Fegerl zeigte auf

Enorm wichtig war der folgende 3:1-Erfolg von Fegerl gegen den Polen Wang Zeng Yi, womit der Niederösterreich auch sein zweites Champions-League-Match in dieser Saison für sich entschied.

Der 23-Jährige war von Coach Richard Prause wie neun Tage zuvor beim 3:1-Sieg in Istres Daniel Habesohn als dritter Spieler vorgezogen worden.

"Auch wenn wir beide bei den Austrian Open in der Qualifikation ausgeschieden sind,", meinte Fegerl selbstbewusst zu seiner Nominierung, "habe ich doch besser gespielt."

Der Verzweiflung nahe

Schlager hätte danach alles klar machen können, doch war er in den beiden ersten Sätzen gegen Oh auf verlorenem Posten.

Der Verzweiflung nahe, raffte sich Österreichs Nummer eins zum Gewinn des dritten Satzes auf, musste den Asiaten nach einer 4:2-Führung im vierten Durchgang aber doch noch ziehen lassen.

"Er hat da wieder mehr Länge drinnen gehabt und mir so die Lücke zugemacht", erklärte Schlager. Chen aber sorgte nach starkem Spiel mit einem 3:0 gegen Gorak doch noch für den vielumjubelten Siegpunkt.

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