Alle Sechs im WM-Hauptfeld

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Alle ÖTTV-Spieler bei WM im Einzel-Hauptfeld

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Die Mai-Weltranglisten im Tischtennis sind publiziert und damit stehen die Setzlisten für die für nächste Woche in Paris angesetzten Individual-Weltmeisterschaften fest.

Bei der für Samstag geplanten Auslosung werden von den Österreichern demnach Liu Jia als Nummer 19 bzw. Robert Gardos und Chen Weixing als Nummern 24 und 25 gesetzt sein.

Zudem haben Werner Schlager (34. der Rangliste), Daniel Habesohn (57.) und Stefan Fegerl (60.) ebenso einen Fixplatz im 128er-Hauptfeld.

Keine Setzliste für Europameister-Doppel

Allen wird für Runde eins entweder einer der Spieler von den Positionen 65 bis 96 oder einer von insgesamt 32 Qualifikanten zugelost.

Außer im Einzel ist der österreichische Verband (ÖTTV) nur im Herren-Doppel mit den Europameistern Gardos/Habesohn und Fegerl/Feng Xiaoquan vertreten.

Hier gibt es noch keine Setzliste. Die Anreise der österreichischen Mannschaft erfolgt am Sonntag.

Vorbereitung in Faak

Die letzte Trainingswoche vor der Abreise verbringen Gardos, Habesohn, Fegerl und Feng mit Italienern und Kroaten im BSFZ Faak am See.

Schlager, Chen und Liu haben das Privileg, in der Werner Schlager Academy (WSA) mit Chinas Nationalteam trainieren zu dürfen.

Bei Hausherr Schlager ist das selbstverständlich, als Weltmeister 2003 kehrt er an die Stätte seines größten Triumphes zurück.

Hochschaubahn der Gefühle

Der 40-Jährige sieht dem mit enormer Vorfreude entgegen.

"Das wird eine ganz emotionale Sache werden. Ich bin neugierig, wie ich mit den Emotionen umgehen werde, wenn ich wieder in dieser Halle spiele", meinte Schlager zu seiner Rückkehr in den Palais Omnisport.

"Natürlich wird es auch ein großes Medieninteresse geben, auch auf die Reaktionen der Zuschauer bin ich gespannt."

Chinesen frönen dem Aberglauben

Die meist abergläubischen Chinesen bereiten sich seit Samstag zum dritten Mal in Schwechats WSA auf ein WM-Turnier vor.

2011 beim Individual-Event in Rotterdam und 2012 beim Team-Turnier in Dortmund haben sie danach alle Titel geholt. Auf der Akklimatisierung liegt ihr Hauptaugenmerk.

"Ich möchte mich hier einmal anpassen, bevor es nach Paris geht", sagte etwa Xu Xin.

Großes Aufgebot

Der 23-Jährige hat im Ranking die Nummer-1-Position zurückerobert und geht daher topgesetzt in die WM.

Sein Pendant bei den Damen ist Ding Ning. Mit einem 38-köpfigen Tross ist die Tischtennis-Großmacht in die WSA gekommen, darunter sind 23 Spieler.

Der Rest besteht aus acht Trainern, fünf Funktionären und zwei aus dem medizinzischen Personal. Sie alle bleiben noch bis Freitag.

Österreichische Sparringpartner

Ihren ersten Trainingstag haben die Chinesen im Fitnessraum und danach an den Tischtennis-Tischen verbracht.

Dabei waren die WSA-und ÖTTV-Spieler als Trainingspartner bevorzugt. Darunter befanden sich auch Sofia Polcanova und Amelie Solja.

Das in Moldawien bzw. Deutschland gebürtige Duo ist bei WM-Turnieren erst ab August 2015 bzw. April 2018 für Österreich spielberechtigt.

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