Das mobile Ziel macht für den Steirer einen großen Teil der Faszination World Run aus. „Man startet in der Menge, läuft aber nicht gegen die anderen, sondern gegen das ‚Catcher Car‘“.

Dieses steigert sukzessive und anhand global festgelegter Intervalle die Geschwindigkeit. Wird ein Läufer überholt, scheidet er aus.

Am Ende bleiben eine Läuferin und ein Läufer übrig. „Es wird letztlich nur einen Gewinner, aber viele Sieger geben.“

Laufen ist keine Plage

Für all jene, die erst jetzt ins Training für den Wings for Life World Run einsteigen, hat der Experte einen Tipp.

„Wenn Laufen ein Erlebnis ist, dann macht es Lust und wird nicht als Plage empfunden. Also zum Beispiel wenn man in den Wald läuft, einfach mal hinsetzen und die Natur erleben, vielleicht ein Picknick machen und erst dann zurücklaufen.“

Die Wandlung vom Sportmuffel zum Läufer ist für jedermann und –frau möglich. Mit Geduld. „Anfangs nur einmal ums Haus gehen und auf einem Zettel notieren. Dann die Einheiten steigern und die Zettel sammeln – das inspiriert.“

Ein völlig neues Gefühl

Und irgendwann stellt sich auch ein Flow-Gefühl ein.

Dieses beschreibt Schiester so: „Plötzlich sind die Schmerzen weg, du fühlst dich allmächtig und könntest ewig weiterlaufen.“

Bei Anfängern sagt der World-Run-Botschafter kommt der Flow recht bald. „Bei mir mittlerweile leider erst nach circa 60 Kilometern.“

Aber ganz egal wann das Flow-Gefühl einsetzt - eines haben Anfänger und Profi gemeinsam: Sie machen sich auf zu neuen Abenteuern.

 

Anmelden kann man sich auf der World-Run-Homepage. Anmeldeschluss ist der 20. April 2014.

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