"Blind Runnings" - Laufen im Dunkeln

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Läufer kennen das Gefühl.

Man strengt sich an, bis einem schwarz vor den Augen wird.

Was aber, wenn diese Wahrnehmung von Anfang an die sportliche Betätigung beeinflusst. Was heißt es blind zu sein und dennoch Sport zu betreiben?

Diese Frage versuchten zahlreiche Prominente am Dienstag im Wiener Stadtpark zu beantworten.

"Ohne Augenlicht nicht leicht"

Mit Hilfe einer Augenbinde wurden Model Godfrey Egbon, Ex-Boxer Biko Botowamungu, Rapid-Flügelspieler Christopher Trimmel, der amtierenden Miss Vienna Yemisi Rieger und anderen „Mutigen“ die Sehkraft genommen.

Nur durch ein kurzes Band mit einer Begleitperson verbunden ging es dann, verfolgt von Schülerinnen und Schülern des Bundesblindeninstituts, auf eine kleine Runde durch die Parkanlage.

„Das Laufen an sich bin ich gewöhnt, aber ohne Augenlicht ist das nicht leicht“, stellte Trimmel fest und fügt hinzu: „Großer Respekt vor den blinden Läuferinnen und Läufern!

"Vertrauen ist das Wichtigste"

Jung-Model Rieger, für die die Erfahrung, blind zu laufen, „sehr verunsichernd“ war, verdeutlichte worauf es ankommt: „Vertrauen in den Begleitläufer ist das Wichtigste.“

Das weiß selbstverständlich auch Henry Wanyoike. Der kenianische Spitzenläufer ist nicht nur mehrfacher Paralympics-Sieger sowie dreifacher Weltrekordhalter in den Distanzen 5000m, 10.000 und Marathon, sondern auch erneut der Star des Erste Bank Vienna Night Run.

Für diesen, am 1. Oktober stattfindenden Event diente die Aktion als Promotion, ein Unterfangen, das auch angesichts des Interesses der Schaulustigen aus aller Welt als gelungen zu bezeichnen ist.

Erste Bank Vienna Night Run - Dienstag, dem 1. Oktober 2013 ab 19:30 zugunsten von LICHT FÜR DIE WELT

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