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Ouschan: "Kein guter Tag für mich"

Österreichs Medaillenhoffnung Jasmin Ouschan ist in der 9-Ball-WM in Shenyang bereits in der Runde der letzten 32 gescheitert. Die 25-jährige Kärntnerin musste sich der chinesischen Titelverteidigerin und Weltranglistenersten Fu Xiao-Fang 6:9 geschlagen geben und landete damit auf dem 17. Endrang.

Bereits im Morgenmatch hatte Ouschan gegen die Chinesin Chen Xue eine 5:7-Niederlage einstecken müssen und damit den direkten Einzug in die K.o.-Runde der letzten 32 verpasst.

Mit einem klaren 7:3-Erfolg über Ye Sisi aus China sicherte sich die Europameisterin zwar in der Hoffnungsrunde noch ihr Ticket für das Sechzehntelfinale, verlor jedoch ihre Ranglistensetzung und wurde damit einer noch ungeschlagenen Teilnehmerin zugelost. Deshalb kam es bereits in dieser frühen Phase zum Duell mit Fu.

"Kein guter Tag"

"Kein guter Tag für mich, und ich bin immer noch verärgert, dass ich gegen Xue in der Früh verloren habe. Im zweiten Match habe ich dann meinen Ärger mit Erfolg an der nächsten Gegnerin ausgelassen", erklärte Ouschan.

Gegen Fu habe sie dann "zumindest solide gespielt". "Dennoch bleibt nun unter dem Strich ein doch enttäuschender 17. Platz stehen, und ich werde sicher nun ein wenig Zeit brauchen, dies aufzuarbeiten."

Ouschan hatte der WM alles untergeordnet, im Vorfeld sogar Turniere ausgelassen und dadurch einen Platz in der Weltrangliste verloren.

"Auch aus diesem Blickwinkel ist die Sache natürlich bitter", betonte die Klagenfurterin, die am 20. Oktober zum "Tournament of Champions" (Einladungsturnier der besten vier Damen der Profitour) in die USA reist.

Gleich anschließend geht es dann weiter zur 10-Ball-WM nach Manila, wo Ouschan als Titelverteidigerin antritt.

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