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Mit Offensive und Risiko soll WM-Titel verteidigt werden

ÖFBB-Teamched Winfried Kronsteiner hat nach dem abgeschlossenen Trainingslager in Faak am See am Sonntag in Salzburg einen offensiven Zehnmann-Kader für die Faustball-Heim-Weltmeisterschaft (7.-14. August) präsentiert.

Das Team geht als regierender Welt- und Europameister an den Start und soll den WM-Titel verteidigen.

Offensive Grundausrichtung

21 Tage vor dem Start der in Salzburg und Wien (Vorrunde), Kremsmünster (Zwischenrunde), Linz (Viertelfinale) und ab dem Halbfinale im Waldstadion Pasching gespielten WM legte sich Kronsteiner auf eine der Offensive verpflichteten Auswahl fest.

Die fünf Angreifer, die es bis ins Camp am Faaker See geschafft hatten, sind nun nämlich auch bei der WM im eigenen Land dabei.

Riskante Kaderauswahl

"Wir wollten maximale Flexibilität im Angriff, damit wir den Gegnern stets neue Aufgaben zu lösen geben können. Diese fünf Angreifer, die weltweit zu den Top-Athleten gehören, haben so viele verschiedene Qualitäten - mit ihnen sind wir unberechenbar. Sie können unsere taktischen Konzepte am besten umsetzen", erklärte Kronsteiner die riskante Variante.

Riskant deshalb, weil durch die Aufstellung von fünf Angreifern - im Vergleich zu sonstigen Selektionen im Faustball - ein Platz weniger im Bereich Abwehr/Zuspiel zu vergeben war. Hier sprangen daher von neun Aspiranten nur fünf auf den WM-Zug auf.

"Sind auf extrem hohem körperlichem Niveau"

Kronsteiner formulierte das Gesamtziel bei der Heim-WM so: "Wir wollen so weit als möglich kommen, und haben das Potenzial, unseren Gegnern unser Spiel aufzudrücken. Wir lassen uns aber nicht unter Druck setzen. Die Spieler sind durch Vorbereitungsmühlen gegangen wie nie zuvor und dadurch auf einem extrem hohen körperlichen Niveau."

Auch für Kronsteiner ist die Chancenverteilung klar. "Die Hauptkonkurrenten um die Medaillen sind die Schweiz, Deutschland, Brasilien und Argentinien."

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