Erstmals Medaillen-Jubel beim Aerobic

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Lubi Gazov hat am Samstag in ihrer Geburtsstadt die Bronzemedaille in der Sportaerobic gewonnen.

Die 23-jährige Linzerin musste sich nur der Spanierin Sara Moreno und der Französin Aurelie Joly geschlagen geben.

"Ich kann es nicht fassen, dass ich endlich alle überzeugt habe. Ich gehöre zu den besten drei der Welt, mein Kindheitstraum wurde wahr. Und jetzt geht es erst richtig los", freute sich Gazov, die mit ihrer Familie bereits im Alter von einem Monat nach Österreich übersiedelt war.

"Perfektes Finale"

"In der Qualifikation fußte Lubis sechster Rang auf einer starken Leistung. In der Entscheidung war ihr Auftritt aber perfekt, das hat den Unterschied gemacht", war der Jubel auch bei Teamchefin Christina Philippi groß.

"Lubi hatte das Publikum zur Gänze auf ihre Seite gebracht, alle haben am Ende der Kür getobt. Endlich haben wir die Österreich-Fahne, die wir zu jeder EM und WM mitschleppen, bei der Siegerehrung tatsächlich gebraucht."

Lang, lang ist es her

Der Jubel ist verständlich, ist die Medaille von Gazov doch die erste für Österreich in dieser Disziplin und die erste für Österreichs Turnverband (ÖFT) seit 62 Jahren.

1950 gewann Trude Kolar bei der Turn-WM einen vollständigen Medaillensatz.

"Diese Leistung ist extrem hoch einzuschätzen, schließlich steht die Sportaerobic schon auf der Kandidatenliste zur Aufnahme in das Olympiaprogramm", sagte ÖFT-Präsident Friedrich Manseder.

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