Hagara/Steinacher segeln zu zwei Tagessiegen

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Die österreichischen Segel-Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher sind mit ihrer Crew hervorragend in die finale Regatta der Extreme Sailing World Series vor Singapur gestartet.

Das Red-Bull-Team entschied zwei der fünf Wettfahrten am ersten Tag für sich und liegt damit in Führung. Auch eine einstündige Unterbrechung wegen Starkregens und Sturm brachte das österreichische Boot nicht aus dem Konzept.

Ziel: Podestplatz

Hagara/Steinacher kamen mit den wechselnden Bedingungen am besten zurecht und erreichten mit ihrem Team die Wettfahrtsränge 2, 1, 4, 2 und 1.

"Wir segeln in Singapur direkt vor der Skyline. Drehender Wind und Böen stehen an der Tagesordnung", erklärte Skipper Hagara. "Umso wichtiger sind der Start und die Beschleunigung." 2009 waren Hagara und Co. bei der Premiere der Serie in Asien als Zweite auf dem Podest gelandet. Diesen Erfolg will man wiederholen.

Auf Olympia-Kurs

Österreichs 470er-Segler Matthias Schmid und Florian Reichstädter haben sich bei der Segel-WM vor Fremantle bei Perth am Mittwoch souverän für die Finalläufe qualifiziert und bleiben damit auch in Sachen Nationen-Olympiaqualifikation auf Kurs.

Während das Duo dank der Plätze 6, 14 und 10 die Qualifikation als 22. abschloss, verpassten David Bargehr und Lukas Mähr als 64. das Weiterkommen klar. Auch Finn-Segler Florian Raudaschl verpasste die Finalqualifikation.

Raudaschl "sehr enttäuscht"

Raudaschl, der die zweite Wettfahrt des Tages wegen einer Kollision vorzeitig abbrechen musste, kam nur auf Gesamtrang 44 und verpasste so auch die erste Möglichkeit, sich den Olympia-Nationenplatz zu sichern.

Um die Teilnahme an den Spielen von London möglich zu machen, muss Raudaschl nun bei der Weltmeisterschaft im kommenden Mai (Falmouth/GBR) eines der sechs verbleibenden Nationentickets ergattern. "Ich bin sehr enttäuscht, aber der Olympische Traum lebt weiter", sagte Raudaschl.

Die Haie sind los

Für Aufregung sorgte indes ein Hai-Alarm. Eventdirektor John Longley forderte Hubschrauber-Luftüberwachung an und erhöhte die Alarmbereitschaft der Küstenwache. Die Aktiven wurden bei ihren Wettfahrten zudem von einem Großaufgebot an Motorbooten begleitet.

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