Kleinere Katamarane sollen Budget senken

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Titelverteidiger USA hat mit der Zustimmung der meisten Herausforderer im Segelklassiker America's Cup den angekündigten Bootsklassenwechsel auf kleinere Katamarane beschlossen.

Das gaben die Organisatoren am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.

Kostensenkung soll mehr Teams locken

Schon das kommende 35. Cup-Duell 2017 soll nicht auf den ursprünglich geplanten Riesen-Katamaranen vom Typ AC62 (18,90 Meter), sondern auf kleineren Tragflächen-Katamaranen in einer noch festzulegenden Größe zwischen 45 und 50 Fuß (13,70 bis 15,25 Meter) ausgetragen werden.

Auf diese Weise sollen die benötigten Budgets zwischen 50 Millionen und mehr als 100 Millionen Euro um bis 50 Prozent reduziert und mehr Teams für den wichtigsten Wettbewerb des Profi-Segelsports gewonnen werden.

Kritik

Die Entscheidung für den Klassenwechsel im laufenden 35. Cup-Zyklus fiel nicht einstimmig.

Vor dem Beschluss hatten sich das italienische Luna-Rossa-Team und das Team New Zealand (Finalist 2013) öffentlich dagegen ausgesprochen.

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