Aufmacherbild

Der WM-Countdown läuft

Während das OSV-Schwimmteam seit Dienstag seine WM-Vorbereitungen in Peking trifft, bereiten sich die Wasserspringer Constantin Blaha und Sophie Somloi sowie die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl und Livia Lang bereits in der WM-Stadt Shanghai auf ihre am Samstag beginnenden Wettkämpfe vor.

„Die Organisation ist Top! Es steht uns sogar eine deutschsprachige Chinesin zur Verfügung, die sich total nett um uns kümmert“, erzählt Synchronschwimmerin Nadine Brandl.

Gemeinsam mit Partnerin Livia Lang hat sie bereits zwei Trainingseinheiten im WM-Becken des „Oriental Sports Centre“, nahe des Huangpu River, absolviert.

Blick auf die Konkurrenz

„Für unsere gemeinsame WM-Premiere haben wir uns so einiges vorgenommen. In den letzten Monaten haben wir konsequent an unserer Technik, Ausdauer und Synchronität gearbeitet und akribisch an unserer Choreografie gefeilt“, berichtet Livia Lang.

Ihre WM-Zielsetzung? „Ein Finaleinzug wäre Spitze!“ Als direkte Konkurrenten sehen die beiden OSV-Athletinnen die Teilnehmerinnen aus Tschechien, Israel und Griechenland.

„An diese Nationen wollen wir uns annähern und gleichzeitig den Abstand zu den Niederlanden und der Schweiz ausbauen“, so die Marschroute der Beiden.

Ihren ersten WM-Auftritt hat das Duett am Sonntag, 17. Juli 2011. Zusätzlich tritt Nadine Brandl an diesem Tag im Solo an.

Alles, was das Herz begehrt

Für Constantin „Coco“ Blaha wird es hingegen bereits am Samstag ernst. Der Vorwettkampf vom 1m-Brett steht auf der Agenda.

„Die Anlage ist ein 'Burner'. Die Organisatoren haben sich nicht lumpen lassen und alles pipifein vorbereitet“, schwärmt der Wiener.

„Auch das Hotel ist vom Feinsten. Die Angst, dass es eventuell Schwierigkeiten mit dem Essen geben könnte, hat sich als unbegründet erwiesen, denn es gibt alles was das Sportlerherz begehrt und das reichlich. Dass unser Hotel nur zehn Minuten mit dem Bus von der Wettkampfstätte entfernt liegt, ist ein weiterer Pluspunkt“, freut sich "Coco".

Langwierige Angelegenheit

Für Blahas ersten Einsatz vom 1m-Brett liegt die selbstgelegte Latte hoch: „Einen Startplatz im Finale!“

Dass das keine einfache Aufgabe werden wird, weiß "Coco": „Um unter die Top 12 zu kommen, muss an diesem Tag alles zusammenpassen. Vor allem wird es mental anstrengend, denn bei über 40 Teilnehmern dauert der Vorwettkampf sicher über drei Stunden.“

Seine Kollegin und WM-Debütantin Sophie Somloi hat am Sonntag ihren ersten Bewerb, ebenfalls vom 1m-Brett.

Blick nach Peking

Da die Schwimmbewerbe erst am 24. Juli beginnen, bereitet sich das OSV-Team bis 20. in Peking auf das Großereignis vor.

Am 21. reist die Mannschaft nach Shanghai, wo auch Markus Rogan (er trainiert in Tokio) zum Team stößt. Wie nicht anders zu erwarten, sind die Rahmenbedingungen in Peking sehr gut.

„Das Bad bietet alles, was die Athleten benötigen. Jeder kann sich fokussiert vorbereiten“, bringt es Schwimm-Mannschaftsführer Moschos Tavlas auf den Punkt.

"Der Schmäh rennt"

Auch die Athleten fühlen sich rundum wohl. „Die Stimmung im Team ist sehr gut, der Schmäh rennt, alle sind gesund und munter und bis in die Haarspitzen motiviert“, weiß Jördis Steinegger, bei der in Peking „Olympiafeeling“ aufkommt.

Am Freitag (15. Juli) ist ein kleiner Empfang bei der Österreichischen Botschaft geplant.

„Dank der Hilfe der Botschaft und des ÖOC konnte dieses WM-Vorbereitungscamp auf die Beine gestellt werden“, erklärt Thomas Gangel, OSV-Generalsekretär.

Stoss gibt grünes Licht

Der Schwimmer, der aufgrund einer diagnostizierten akuten Ischias-Reizung  den Langstreckenflug nach China am Montag nicht antreten konnte, hat am Mittwoch von seinem Arzt grünes Licht erhalten.

„Dem Rücken geht es dank hervorragender Therapien besser. Ich konnte bereits 30 Minuten schmerzfrei schwimmen. Am kommenden Freitag werde ich den Flieger Richtung Peking nehmen und dort meine WM-Vorbereitung fortsetzten“, so Stoss.

Mehr zum Thema Zum Seitenanfang»