Schnellster Schwimmer der Welt

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Magnussen lässt die Muskeln spielen

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Die Dänin Rikke Moeller Pedersen hat am Donnerstag bei den Langbahn-Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona für den dritten Weltrekord gesorgt.

Die 24-Jährige gewann ihren Semifinallauf über 200 m Brust in 2:19,11 Minuten und blieb damit unter der von der US-Amerikanerin Rebecca Soni bei den Olympischen Spielen in London 2012 aufgestellten Bestmarke von 2:19,59.

Der US-Amerikaner Ryan Lochte triumphierte zum dritten Mal in Folge über 200 m Lagen.

Dritter Weltrekord der WM

Pedersen war bisher nie schneller als 2:20,53 geschwommen.

"Der Lauf war sehr schnell. Ich freue mich über die neue Bestzeit und hoffe, dass ich auch im Finale überzeugen kann", sagte die Olympia-Vierte.

Die Entscheidung fällt am Freitag. Es war der dritte Weltrekord bei der WM nach jenen der Litauerin Ruta Meilutyte (100 m Brust) und der US-Amerikanerin Katie Ledecky (1.500 m Kraul).

Silber für Lokalmatadorin

Möller-Pedersen sorgt für den 1. dänischen Damen-Weltrekord seit 1941

In anderen Bewerbe wurden hingegen am Donnerstag Medaillen vergeben.

Die chinesische Peking-Olympiasiegerin Liu Zige holte sich über 200 m Delfin in 2:04,59 den Sieg, Silber ging an die Spanierin Mireia Garcia Belmonte (2:04,78), Bronze an die Ungarin Katinka Hosszu (2:05,59).

Die nicht-olympischen 50-m-Rücken waren fest in chinesischer Hand, die Weltrekordhalterin Zhao Jing (27,29) siegte vor ihre Landsfrau Fu Yuanhui (27,39). Über Platz drei durfte sich die Japanerin Aya Terakawa (27,53) freuen.

Vierte Goldene für "The Missile"

Im 4x200-m-Kraul-Rennen verteidigte die USA mit Katie Ledecky, Shannon Vreeland, Karlee Bispo und Missy Franklin ihren Titel mit Erfolg.

Für Franklin war es die vierte Goldmedaille in Barcelona, Ledecky holte ihren dritten Titel.

Dahinter landeten Australien und Frankreich auf dem Podest.

Lochte setzt seine Serie fort

Bei den Herren kam Lochte souverän zu seinem dritten 200-m-Lagen-Titel in Folge. Dieses Kunststück über diese Distanz ist bisher nur Olympiasieger Michael Phelps (2003, 2005, 2007) gelungen.

Der Noch-28-jährige Lochte hielt den Japaner Kosuke Hagino (1:56,29) und den Brasilianer Thiago Pereira (1:56,30) auf Distanz, blieb in 1:54,98 aber deutlich über dem Weltrekord (1:54,00), den er selbst bei der WM 2011 aufgestellt hatte.

Für Lochte war es der erste Titel bei den Wettkämpfen in Barcelona, er schwamm danach als Zweitschnellster im Semifinale (1:55,88) auch locker ins Finale über 200 m Rücken. Schneller war da nur sein Landsmann Tyler Clary (1:55,16).

Magnussen siegt über 100 m Freistil

Über 100-Meter-Kraul fixierte James Magnussen den Sieg. Der Australier setzte sich in 47,71 Sekunden und vor den US-Amerikanern James Feigen (47,82) und Nathan Adrian (47,84) durch.

Der 22-Jährige verteidigte damit seinen WM-Titel mit Erfolg und revanchierte sich für Olympia 2012, wo Adrian in London vor ihm gesiegt hatte.

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