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Thorpe bei Comeback hinter Rogan

Markus Rogan hat am Freitag zum Auftakt des Schwimm-Weltcups in Singapur über 400 und 100 m Lagen die Finalränge drei bzw. sechs belegt.

Über die kürzere der beiden Distanzen landete Ian Thorpe bei seinem Comeback-Rennen unmittelbar hinter Rogan auf Platz sieben.

Die Siege in beiden Bewerben holte sich Chad Le Clos, der Südafrikaner hatte schon im bisherigen Verlauf des Weltcups stark aufgezeigt.

Noch einen Sprung gemacht

"Bestzeit über 400 m Lagen nach 20 Jahren im Geschäft finde ich gut", meinte Rogan. "Und gleich um drei Sekunden."

Der 29-Jährige verlor in 4:09,49 Minuten 5,33 Sekunden auf Le Clos. "Die 100 m waren ein bisschen rostig", kommentierte das OSV-Ass seiner zweite Finalleistung.

In 54,31 Sekunden lag er 1,25 hinter Le Clos. Nur den Vorlauf bestritt Rogan über 400 m Kraul, 3:52,34 bedeuteten die zweitbeste Marke.

Alle Augen auf Thorpe

Thorpe war vor seinem viel beachteten Comeback-Lauf enthusiastisch beklatscht worden, in 56,33 verlor der Australier auf Le Clos aber dann 3,27 Sekunden.

Schon mit seinem sechsten Platz in den Vorläufen war der 29-Jährige zufrieden gewesen, zu viel hatte er sich von seinem ersten Meeting nach mehr als fünf Jahren ohnehin nicht erwartet.

Am Samstag tritt Thorpe noch über 100 m Delfin an. Rogan hat außer für 200 m Rücken und 200 m Lagen auch für 1.500 m Kraul geplant.

Zufrieden mit Comeback

"Ian war total relaxed", berichtete Rogan. "Wir haben darüber gescherzt, wie wir vor 20 Jahren die Olympischen Spiele im Fernsehen gesehen haben."

Der australische Superstar selbst war mit sich nicht unzufrieden: "Mit den ersten 50 m war ich zufrieden. Delfin und Rücken sowie die Unterwasser-Phase waren großartig, nur Brust war schlecht."

Seine Landsfrau Libby Tricket belegte bei ihrem Comeback über 50 m Kraul Rang sechs, über 100 m Delfin Rang acht.

Nadarajah kämpft sich zurück

Dinko Jukic wird am Wochenende bei der Vorrunde der Mannschaftsmeisterschaften im Einsatz sein, nachdem er vor kurzem bei einem Meeting in Rijeka gestartet ist.

Trainingskollegin Fabienne Nadarajah wiederum hat sich bei der vor vier Wochen in Dubai erlittenen Schulterluxation zwei Bänder gerissen, nicht nur eines.

Seit Mittwoch steht sie wieder im intensiven Training: "Ich habe viel Therapie gemacht, schwimmerisch viel verloren. Ich beginne am Stand vom September."

Grazer in Bozen

Am Wochenende werden auch Martin Spitzer und Uschi Halbreiner im Einsatz sein.

Die Graz-Schützlinge von Trainerin Ingrid Flöck treten drei Wochen vor dem Qualifikationsmeeting für die Kurzbahn-EM beim stark besetzten Traditionsmeeting in Bozen an.

Für das Ströck-Qualifying in Wiener Neustadt hat sich übrigens auch schon starke internationale Konkurrenz angekündigt, so zum Beispiel eine namhafte italienische Abordnung u.a. mit Ex-Weltmeister Filippo Magnini.

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