Michael Phelps will bei Olympia 2016 schwimmen

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Michael Phelps will bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Rio de Janeiro antreten.

Das gab der 18-fache Olympiasieger aus den USA am Mittwoch (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Mesa im Bundesstaat Arizona bekannt.

Dort wird er erstmals nach seiner halbjährigen Sperre wieder einen Wettkampf bestreiten.

Seine Ziele liegen auf der Hand

"Sie hören es hier zum ersten Mal", sagte Phelps den Reportern im Skyline Aquatic Center. "Ich freue mich auf nächstes Jahr, und ich denke, es ist nicht zu schwer, herauszufinden, warum ich wirklich zurückgekommen bin", betonte der 29-Jährige.

Nach den Sommerspielen in London hatte er seine Karriere beendet, vor einem Jahr aber sein Comeback gegeben.

Zugleich verkündete Phelps in Mesa, er werde nicht bei den Weltmeisterschaften im Sommer in Kazan antreten.

Kazan-Urteil akzeptiert

Nachdem der Rekord-Olympiasieger Ende September mit überhöhter Geschwindigkeit und betrunken mit seinem Auto auf einem Highway in seiner Heimatstadt Baltimore von der Polizei gestoppt worden war, hatte ihn der US-Schwimm-Verband sechs Monate gesperrt und zudem aus dem WM-Kader ausgeschlossen.

Zuletzt gab es jedoch Spekulationen, ob Phelps begnadigt werden sollte. Er akzeptiere die Sanktionen, so Phelps, auch wenn es schmerze, nicht bei der WM dabei sein zu können.

Die globalen Titelkämpfe sind der letzte internationale Gradmesser vor den Sommerspielen in Rio.

FINA stellt WM-Wildcard in Aussicht

Der Schwimm-Weltverband (FINA) will seinen großen Star bei der WM indes am Start sehen und stellt Phelps eine Wildcard in Aussicht.

Ein Extra-Startplatz für Phelps sei "kein Problem für uns", sagte FINA-Generaldirektor Cornel Marculescu am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP.

"Wir geben ihm eventuell einen anderen Status, weil er der größte Athlet der Geschichte ist", sagte Marculescu.

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