Lochte legt mit zwei Goldenen los

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US-Superstar Ryan Lochte hat am Mittwoch die 11. Kurzbahn-WM in Istanbul standesgemäß mit der erfolgreichen Titelverteidigung über 200 m Kraul begonnen.

Der 28-Jährige ließ im ersten Finale der Titelkämpfe den Deutschen Paul Biedermann in 1:41,92 Minuten allerdings nur um 15/100 hinter sich.

Bronze holte sich mit Conor Dwyer in 1:43,78 ebenfalls ein US-Amerikaner.

Lochte holt auch Staffel-Gold

Während es für Biedermann die 25. internationale Medaille bedeutet, war es für Lochte der schon 27. WM-Titel.

Und rund eineinhalb Stunden später ließ der fünffache Olympiasieger in einer Staffel-Gemeinschaft mit Anthony Ervin, James Feigen und Matthew Grevers über 4 x 100 m Kraul Nummer 28 folgen, 16 Goldene davon sicherte er sich auf der Kurzbahn.

Außerdem zog der Weltrekordler als Viertschnellster des Semifinales sicher in den Endlauf über 100 m Delfin ein.

Hosszu nicht zu schlagen

Über 200 m Delfin der Damen krönte Katinka Hosszu ihren so erfolgreichen Herbst mit WM-Gold.

Nach überlegenem Gewinn des Kurzbahn-Weltcups und drei Gold- sowie einer Silbermedaille bei der Chartres-EM setzte sich die Ungarin in 2:02,20 Minuten durch, womit sie den mehr als drei Jahre alten Europarekord der Spanierin Mireia Belmonte Garcia um gleich 81/100 verbesserte.

Die Chinesin Jiao Liuyang ließ sich von der neuen Weltmeisterin allerdings nur um 8/100 abhängen.

Gold für Miley

Hosszu legte später mit Bronze über 400 m Lagen nach.

Dieser Titel ging ebenfalls in Europarekordzeit an Hannah Miley, die Britin war in 4:23,14 um 33/100 schneller als bei ihrem EM-Titelgewinn drei Wochen davor. Die chinesische Olympiasiegerin Ye Shiwen wurde 19/100 hinter Miley Zweite.

Die fünfte Entscheidung des Tages ging über 4 x 200 m Kraul an die US-Damen. Megan Romano, Chelsea Chenault, Shannon Vreeland und Allison Schmitt sicherten den USA damit den dritten Titel des Tages.

Zwei WM-Rekorde von Meilutyte

In den übrigen Semifinalläufen überzeugte die Litauerin Ruta Meilutyte über 50 m Brust mit zweimaligem WM-Rekord.

Mit ihren im Semifinale fixierten 29,51 Sekunden riss die erst 15-jährige 100-m-Brust-Olympiasiegerin den Europarekord an sich, war sie doch um 4/100 schneller als die Deutsche Janne Schäfer beim Berlin-Weltcup im November 2009.

Über 100 m Rücken schließlich zeichnet sich ein spannendes Final-Duell des Russen Stanislaw Donets mit Grevers an.

Steinegger: "Schlechtes Rennen"

Aus österreichischer Sicht sind nach Platz 17 von Jördis Steinegger über 400 m Lagen in den Vorläufen am Donnerstag (ab 9.00 Uhr) die übrigen drei an den Bosporus gereisten OSV-Athleten im Einsatz.

Jakub Maly tritt auch über 400 m Lagen an, Fabienne Nadarajah über 50 m Delfin und Birgit Koschischek über 100 m Lagen.

Steinegger war mit ihrer Vorstellung alles andere als zufrieden: "Es war ein schlechtes Rennen. Natürlich wollte ich meine Zeit von der EM unterbieten, aber das hat nicht funktioniert."

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