Steinegger schwimmt OSV-Rekord bei WM

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Die 31-jährige Jördis Steinegger hat am Freitag auch in ihrem zweiten Rücken-Rennen bei den Kurzbahn-Schwimm-Weltmeisterschaften in Doha ihren österreichischen Rekord verbessert.

Auf der 200-m-Strecke war sie im Vorlauf in 2:07,54 Minuten um 0,5 Sekunden schneller als am 31. August beim Dubai-Weltcup und wurde 20. Mit der OSV-Staffel über 4 x 100 m Kraul verpasste sie das Finale um einen Rang.

Knapp vorbei

Mit Lena Kreundl, Birgit Koschischek und Lisa Zaiser kam die Steirerin auf 3:36,86 Minuten, der letzte Finalplatz ging in 3:35:35 an das deutsche Quartett. Damit belegten die OSV-Staffeln bei diesen Titelkämpfen auf die Plätze neun, zehn und elf.

Zaiser hatte zudem über 100 m Brust in 1:07,97 Platz 33 belegt, für die Kärntnerin wird es am Samstag über 200 m Lagen richtig ernst.

Claudia Hufnagl belegte über 400 m Kraul in persönlicher Bestzeit von 4:11,07 Minuten Platz 26.

Weitere Bestzeit

Bei den Herren legte der 18-jährige Felix Auböck eine weitere schöne persönliche Bestmarke in das Becken des "Hamad Aquatics Centre".

Über 400 m Kraul war er in 3:44,93 Minuten um 1,55 Sekunden schneller als zwei Wochen davor bei den Staatsmeisterschaften in Wien.

Damit landete der Wahl-Berliner als 27. vier Plätze hinter seinem Landsmann David Brandl (3:44,07). Über 200 m Lagen belegten Jakub Maly (1:56,92) und Sebastian Steffan (1:59,93) die Ränge 19 bzw. 28.

Förderung für Maly

Maly erhält übrigens mit Blickrichtung Olympia 2016 in Rio de Janeiro als einer von sechs österreichischen Sportlern eine Unterstützung durch "Olympic Solidarity".

 

Wie der 22-Jährige werden gemäß OSV auch Ana-Roxana Lehaci und Christoph Kornfeind (beide Kanu), Dominik Distelberger (Leichtathletik) sowie Matthias Willau und Johannes Poscharnig (beide Fechten) mit je 1.000 Dollar (812,28 Euro) monatlich unterstützt. Bis zur erfolgreichen Olympia-Qualifikation gilt das Stipendium bedingt.

Rogan-Bestmarke auf dem Prüfstand

In der Freitag-Finalsession von Doha ist also kein Österreicher beteiligt, doch steht einmal mehr der Europarekord von Markus Rogan über 200 m Lagen auf dem Prüfstand.

Seine 2009 bei der Istanbul-EM fixierte Marke von 1:51,72 Minuten könnte aber auch diese WM überdauern, fehlten dem Portugiesen Diogo Carvalho als Vorlauf-Fünften und bestem Europäer über diese Distanz in 1:53,70 doch immerhin fast zwei Sekunden auf die Kontinentalbestmarke des ehemaligen OSV-Stars.

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