Kein Vergleich, aber gute Erinnerungen

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Ab Sonntag geht es in Shanghai nicht zum ersten Mal um Schwimm-WM-Medaillen.

Im April 2006 fanden in der Arena "Qi Zhong Forest Sports City" die 8. Kurzbahn-Weltmeisterschaften statt, wobei diese für Österreich mit vier Silber-Medaillen äußerst erfolgreich verlaufen sind.

Und das, obwohl der Österreichische Verband (OSV) nur ein vierköpfiges Team nach China entsandt hatte. Gleich drei der Silbernen holte Markus Rogan, die vierte Fabienne Nadarajah.

Am großen Ziel vorbei

Rogan war mit der Hoffnung nach China gereist, das erste WM-Gold in der Geschichte des österreichischen Schwimm-Sports zu holen, realisiert hat er dieses Ziel zwei Jahre später in Manchester.

Hat er dort Ryan Lochte in einem dramatischen Duell über 200 m Rücken besiegt, war der US-Amerikaner 2006 über 200 m Rücken und 200 m Lagen jeweils in Weltrekordzeit einfach zu stark für den Wiener gewesen.

Über 100 m Rücken war der Australier Matt Welsh schneller, jedoch nur um 39/100 Sekunden.

Große Unterschiede

Mit den nun anstehenden Titelkämpfen will Rogan die damaligen Bewerbe aber nicht verglichen wissen.

"Das war damals ein ganz anderer Wettkampf, ohne Phelps und auf der Kurzbahn", erklärte der 29-Jährige.

"Das ist diesmal fünfmal so groß. Damals sind wir in einem alten Tennis-Stadion geschwommen, diesmal haben sie uns das modernste Schwimm-Stadion der Welt gebaut."

Der größte Erfolg

Für Nadarajah bedeutete Rang zwei über 50 m Delfin ihren bisher größten Karriere-Erfolg, bis heute ist es ihr einziger WM-Podestplatz.

Nur 19/100 Sekunden fehlten der Wienerin auf die siegreich gebliebene Schwedin Therese Alshammar.

Zudem zeigten die bald danach zurückgetretene Marilies Demal mit Platz sechs im Delfinsprint sowie Birgit Koschischek immerhin mit einem zehnten Rang sowie der ersten Zeit einer Österreicherin über 200 m Kraul unter zwei Minuten auf.

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