Wiener Pferdefest wartet mit hochkarätigem Starterfeld auf

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Viermal hat Hugo Simon zwischen 1997 und 2007 beim Reitturnier in der Wiener Stadthalle den Großen Preis gewonnen und er zählt auch heuer mit 69 Jahren noch immer zum engeren Favoritenkreis.

Der Publikumsliebling tritt beim Wiener Pferdefest, das von Donnerstag bis Montag unter neuer Führung des Salzburgers Josef Göllner in Szene geht, mit seinem GP-Pferd Ukinda, dem jungen "Überflieger" C.T. und Caldato an.

Die Konkurrenz ist groß wie selten zuvor, Olympiasieger, Ex-Welt- und Europameister reiten um insgesamt 266.500 Euro Preisgeld und Weltranglisten-Punkte.

Heimische und internationale Elite

Die heimische Elite ist mit Ausnahme von Thomas Frühmann (Leistenbruchoperation) und Dieter Köfler (Achillessehnenriss) vollzählig vertreten.

Sie wird neben Simon angeführt von Stefan Eder (Spitzenpferd Chilli van Dijk), Iris Murray, die zuletzt beim Weltcup in Helsinki mit Night Flight Neunte war, Julia Kayser (Valdato) und Gerfried Puck (Chicago Z).

Simon reitet am Montag (20.00) in dem von der Amedia-Hotelgruppe gesponserten Großen Preis (Dotation 85.000 Euro) um seinen fünften Sieg, das wäre Rekord. Doch den will auch der Schweizer Vierfach-Sieger Beat Mändli mit seinem Spitzenpferd Louis.

Aus dem Elitefeld ragen Olympiasieger Jeroen Dubbeldam (NED), Ex-Weltmeister Jos Lansink (BEL), Team-Weltmeisterin Meredith Michaels-Beerbaum (GER/GP-Siegerin 1996), Gerco Schröder (NED), John und Robert Whitaker (beide GBR) sowie Pius Schwizer (Gewinner der ersten zwei Weltcup-Bewerbe der Saison) und Steve Guerdat (beide SUI) hervor.

Fest für die Familie

Das neue Pferdefest, das auch Peter Nidetzky, den Veranstalter des früheren Fests der Pferde eingebunden hat, setzt nicht nur bei den Zuschauern auf Familien (Kinderfest am Donnerstag).

Auch unter den Spitzenreitern gibt es einige Paare mit bekannten Namen. Die junge Mutter Julia Kayser kommt mit Partner Marc Houtzager vom gemeinsamen Wohnsitz in den Niederlanden, der deutsche Ex-Europameister Christian Ahlmann reist mit Langzeit-Freundin Judy Ann Melchior (BEL), der Tochter des Chefs des Gestüts Zangersheide, nach Wien.

Und nicht zuletzt treten auch der Brasilianer Alvaro Affonso Miranda de Neto und seine griechische Ehefrau Athina Onassis de Miranda, die Enkelin und Erbin des Reeders Aristoteles Onassis, auf Einladung von Veranstalter Göllner in Wien an.

Scheue Milliarden-Erbin

Das Paar, das seine Europa-Basis in Valkenswaard (NED) hat, war heuer schon beim internationalen Turnier im Magna Racino in Ebreichsdorf in Österreich zu Gast.

Auch in Wien wird die Milliarden-Erbin gut abgeschirmt werden. Miranda de Neto hat heuer auf der Global Champions Tour in Doha gewonnen und auch seine Ehefrau, die keine Interviews geben will, sieht sich ausschließlich als Pferdesportlerin, sie hat international bereits gute Platzierungen vorzuweisen. Athina Onassis (26) fühlt sich im Kreis der Reiterkollegen sehr wohl, scheut aber öffentliche Aufmerksamkeit.

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