ÖOC beendet Europaspiele mit 13 Medaillen

Aufmacherbild
 

Die 16-jährige Schwimmerin Caroline Pilhatsch hat am Samstag bei den ersten Europaspielen in Baku 0,36 Sekunden hinter der Russin Polina Jegorowa die Silbermedaille über 50 m Delfin gewonnen.

Es war dies das 13. Edelmetall für Österreichs Team, das damit zwei Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen gewann.

Am Schlusstag am Sonntag ist Österreich in keiner Sportart mehr vertreten.

Überraschende Medaille

Für Pilhatsch war dieses U16-EM-Silber die zweite Medaille in Aserbaidschan nach Gold über 50 m Rücken.

In persönlicher Bestzeit von 27,18 Sekunden blieb sie nur 1/10 über dem OSV-Juniorinnenrekord von Marilies Demal.

"Ich war schon zufrieden, mich überhaupt fürs Semifinale qualifiziert zu haben, der Finaleinzug kam total überraschend - und erst recht die Silbermedaille", sagte Pilhatsch.

Sie wird nun bei der Schlussfeier am Sonntag die österreichische Mannschaft als Fahnenträgerin anführen.

Rang acht für Kraulstaffel

Caroline Hechenbichler scheiterte am Halbfinal-Aufstieg in 28,25 Sekunden als 19. um 5/100.

Sebastian Steffan, Goldmedaillen-Gewinner über 200 m Lagen, verpasste den Achter-Endlauf über 400 m Lagen in 4:27,05 Minuten als Vorlauf-Elfter um 1,27 Sekunden.

Die 4 x 200 m Kraulstaffel der Mädchen wurde im Finale Achter.

Niederlagen für Judoka

Die beiden österreichischen Judoka Christoph Kronberger (Klasse bis 100 kg) und Daniel Allerstorfer (über 100) schieden am Samstag sieglos aus.

Kronberger verlor gegen den Dänen Frederik Jörgensen in der ersten Runde ebenso mit Ippon wie Allerstorfer gegen den Esten Juhan Mettis. Am Vortag hatte Bernadette Graf Bronze geholt.

"Wir haben gesehen, dass noch viel Arbeit auf uns wartet, aber für die Olympia-Quali müssen wir jetzt nach vorne schauen. Den Kopf in den Sand zu stecken, bringt nichts", sagte Herren-Nationaltrainer Patrick Rusch.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen